Diese Woche wurden Sichtungen von Jaguaren an zwei Schlüsselstellen des Naturschutzes in Argentinien registriert:
- Provinzpark Iberá (Corrientes): in der Gegend von Carlos Pellegrini, wo Ombú, ein in Freiheit geborener junger Männchen, gesichtet wurde.
- Nationalpark Iguazú (Misiones): auf der Route 101, Richtung Andresito, wo ein Einheimischer ein wildes Exemplar fotografierte und filmte.
Diese Begegnungen unterstreichen die Bedeutung der natürlichen Korridore und die Wirksamkeit der in beiden Regionen umgesetzten Naturschutzmaßnahmen.
Der Fall von Ombú in Iberá
Das Exemplar Ombú, ein Jahr und acht Monate alt, wurde kürzlich gefangen, um ihm ein Satelliten-Halsband zur Verfolgung anzulegen.
- Gewicht: 85 Kilo.
- Zustand: in perfektem Gesundheitszustand.
- Ziel: seine Bewegungen zu überwachen und seinen Schutz zu gewährleisten.
Laut Julián Lentijo, Regionaldirektor NEA der APN, „sprechen wir bereits von mehr als 50 freien Exemplaren in Iberá, was ein enormer Erfolg ist, der aus jahrelanger Arbeit und Überwachung resultiert“.
Sichtung in Iguazú
Das auf der Route 101 gesichtete Exemplar hob den Grünen Korridor von Misiones hervor, der Schutzgebiete wie den Nationalpark Iguazú, den Nationalpark do Iguaçu (Brasilien) und den Staatspark do Turvo verbindet.
- Die Route 101 wird als Naturschutz- und Tourismusraum betrachtet, ideal für eine „Landschaftsroute“ mit niedriger Geschwindigkeit.
- Es wird empfohlen, mit äußerster Vorsicht zu fahren, insbesondere nachts, bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang.
Empfehlungen für Besucher
- Respektieren Sie die Geschwindigkeit und die Beschilderung auf den Straßen.
- Nähern Sie sich nicht riskant und steigen Sie nicht aus dem Fahrzeug aus.
- Bieten Sie dem Tier kein Futter an und stören Sie es nicht.
- Informieren Sie die Parkwächter im Falle einer Sichtung.
Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um sowohl die Besucher als auch die Wildtiere zu schützen.
Bedeutung des Jaguars
Der Jaguar ist die größte Katze Amerikas und in Argentinien vom Aussterben bedroht, wo er zum Nationalen Naturdenkmal erklärt wurde. Seine Anwesenheit ist ein Indikator für die Umweltgesundheit, da er Folgendes benötigt:
- Große Waldflächen.
- Verfügbarkeit von Beutetieren.
- Geringen menschlichen Druck.
Die jüngsten Sichtungen sind ein positives Zeichen für den Zustand des Naturschutzes in Iberá und Iguazú.
Workshop zur Koordination in Iberá
Im Interpretationszentrum des Provinzparks Iberá fand ein Workshop mit Führern, Reiseveranstaltern und lokalen Agenturen statt, um Protokolle für Sichtungen in öffentlichen Nutzungsgebieten zu definieren.
- Teilgenommen haben nationale und provinzielle Parkwächter, Techniker und die Stiftung Rewilding Argentina.
- Es wird angestrebt, einen verantwortungsvollen und sicheren Tourismus im Einklang mit der einheimischen Fauna zu gewährleisten.
Die Sichtungen von Jaguaren in Iberá und Iguazú bestätigen den Fortschritt der Naturschutzprogramme und die Wiederherstellung der Art in ihrem natürlichen Lebensraum.
Diese Begegnungen sind eine Gelegenheit, die Umweltbildung zu stärken, verantwortungsvollen Tourismus zu fördern und das harmonische Zusammenleben zwischen lokalen Gemeinschaften und Wildtieren zu festigen.



