Der Plan von Misiones zur Erhaltung seiner einheimischen Tierwelt: Die Provinz schreitet mit einem neuen regulatorischen Rahmen voran

Das Ministerium für Ökologie und Erneuerbare Natürliche Ressourcen von Misiones veranstaltete ein Schlüsselereignis, um Fortschritte bei der Erhaltung der Tierwelt in der Provinz zu erzielen.

Das Treffen, das im Provinzpark Salto Encantado stattfand, versammelte wichtige Akteure des provinziellen Naturschutzes.

Dort wurde an einem Resolutionsentwurf gearbeitet, um das Management der wilden Tierwelt zu ordnen und zu aktualisieren.

Der Vorschlag zielt darauf ab, alle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Tierwelt im misionerischen Gebiet effektiver zu regulieren.

Insbesondere beinhaltet das Projekt Änderungen an einer früheren Version und schafft einen einheitlichen normativen Rahmen zur Verbesserung der Überwachung und Kontrolle.

El plan de Misiones para preservar su fauna nativa
Der Plan von Misiones zur Erhaltung seiner einheimischen Tierwelt

Wie das Projekt zur Erhaltung der einheimischen Tierwelt in Misiones aussieht

Der Biologe Matías Fernández von der Fundación OHANA erläuterte die Struktur des Projekts während der Veranstaltung.

Sein Vortrag skizzierte die Hauptelemente der zukünftigen Resolution, die eine präzise Klassifizierung der verschiedenen Akteure umfasst, die mit wilder Tierwelt in Misiones umgehen.

Zu den regulierten Akteuren gehören Bioparks, Zuchtstätten, Rettungszentren, Geschäfte und Aquarien.

Insbesondere legt das Projekt unterschiedliche technische Anforderungen für deren Zulassung fest und definiert klare Mechanismen zur Kontrolle und Überwachung für jede Kategorie.

Die Norm legt auch die Anforderungen für die Inspektoren der zuständigen Behörde fest.

Darüber hinaus werden die erforderlichen Fachkräfte in jeder Phase der Prozesse je nach Art der Institution, die mit Tierwelt in Misiones arbeitet, definiert.

Digitale Werkzeuge und Arbeitsgruppen

Während des Treffens wurde das Projekt einer mobilen Anwendung „Epicollect5“ vorgestellt, ein digitales Werkzeug zur Erfassung von Rettungen von wilder Tierwelt.

Diese Plattform wird in das Umweltobservatorium des Sekretariats für Raumordnung integriert.

Franco García Sosa zusammen mit Virginia Solano, Vertreter der Unterstaatssekretariats für Ökologie und nachhaltige Entwicklung, koordinierten die Arbeitsgruppe dazu.

Dieser Raum ermöglichte es den Anwesenden, das Dokument zu analysieren, Beiträge zu leisten und Änderungen am Text des Projekts vorzuschlagen.

Die geplante Norm setzt zudem eine angemessene Frist für die obligatorische Anpassung von Akteuren in unregelmäßiger Situation fest.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Institutionen, die mit der Tierwelt in Misiones interagieren, schrittweise zu ordnen, ohne abrupte Störungen zu verursachen.

Ocho monos capuchinos regresan a su hábitat natural. Foto: Ministerio de Ecología y Recursos Naturales Renovables de Misiones.
Acht Kapuzineraffen kehren in ihren natürlichen Lebensraum zurück. Foto: Ministerium für Ökologie und Erneuerbare Natürliche Ressourcen von Misiones.

Die Ziele der neuen Tierweltregulierung in Misiones

Zu den erklärten Zielen des Projekts gehören grundlegende Aspekte für den Naturschutz:

  • Homogenisierung der Bewertungskriterien
  • Erhöhung der Transparenz in Verwaltungsprozessen
  • Schaffung einer geordneten Verbindung zwischen Staat und Institutionen
  • Berücksichtigung von Aspekten der Raumordnung
  • Management von Wassereinzugsgebieten im Zusammenhang mit der Biodiversität

Die Norm berücksichtigte auch den Schutz der Biodiversität als Querschnittsthema.

Das Projekt zielt darauf ab, einen umfassenden regulatorischen Rahmen zu schaffen, der das Management der Tierwelt in Misiones mit territorialen und hydrologischen Aspekten verbindet.

Die Veranstaltung endete mit der Unterzeichnung eines Sitzungsprotokolls durch die Teilnehmer.

Die Gästeliste spiegelte einen interinstitutionellen und umfassenden Ansatz zur Erhaltung der misionerischen Tierwelt wider.

Zu den teilnehmenden Institutionen gehörten:

  • Instituto Misionero de Biodiversidad (IMiBio);
  • Aves Argentinas;
  • die Rettungszentren Güira Oga, OHANA und El Puma;
  • das INTA;
  • die Nationale Universität von Misiones (UNaM);
  • Neotropical Primate Conservation;
  • Vida Silvestre;
  • die Direktion für Umweltschutz und ländliche Verbrechen;
  • Nationale Gendarmerie, und;
  • der Berufsrat der Tierärzte.

Das Treffen wurde auch von dem Ökologieminister, Arch. Martín Recamán; dem Unterstaatssekretär für Ökologie, Facundo Ringa; dem Direktor für Umweltauswirkungen, Franco García Sosa; kommunalen Behörden aus verschiedenen Gemeinden, der Fundación Temaikèn und Vertretern des Rangerkorps besucht.

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