Der Plan zum Schutz des Grases, das nur an den Iguazú-Wasserfällen wächst, selbstfruchtbar ist und vom Aussterben bedroht ist

Ein endemisches Gras des Iguazú hat in Misiones nach einer wissenschaftlichen Studie, die seine einzigartigen Fortpflanzungsmerkmale bestimmte, rechtlichen Schutz erlangt.

Es handelt sich um das Paspalum lilloi, eine Pflanzenart, die ausschließlich im Gebiet der Iguazú-Wasserfälle in den unzugänglichsten Bereichen des Nationalparks vorkommt.

Da sie nur dort wachsen, hat die Provinz ein Gesetz erlassen, das ihre Entnahme verbietet und ihre Forschung regelt.

Es handelt sich um das Gesetz XVI – Nr. 172, das von der Abgeordnetenkammer von Misiones zum Schutz dieses einzigartigen Grases von Iguazú erlassen wurde, das zum Naturdenkmal und von öffentlichem Interesse erklärt wurde.

pasto Iguazú protección Paspalum lilloi

Eine Schlüsselstudie zum Schutz des Grases, das nur in Iguazú wächst

Die Untersuchung wurde von wissenschaftlichen Teams der Nationalen Universität des Nordostens, der Nationalen Universität von Misiones und der Universität von Buenos Aires durchgeführt.

Darüber hinaus nahmen Spezialisten des Instituts für Botanik des Nordostens (IBONE, CONICET–UNNE) und des Instituts für subtropische Biologie (IBS, CONICET–UNaM) an der Arbeit teil.

Die Studie analysierte im Detail die reproduktive Biologie der Art und lieferte entscheidende Informationen für ihren rechtlichen Schutz.

Die Ergebnisse wurden im Bulletin der Argentinischen Botanischen Gesellschaft veröffentlicht.

Die Untersuchung ergab, dass das Paspalum lilloi eine sexuelle und selbstfruchtbare Art ist, die in der Lage ist, durch Selbstbefruchtung lebensfähige Samen zu produzieren.

Diese Eigenschaft ermöglicht es ihm, in einer Umgebung zu überleben, in der die Verfügbarkeit von Bestäubern begrenzt sein kann.

Die einzigartigen Merkmale des Lebensraums und Bedrohungen

Dieses nun geschützte Gras wächst in felsigen Bereichen der Iguazú-Wasserfälle mit ständigem Wasserfluss, einschließlich Gebieten wie der Teufelsschlucht.

Seine Verbreitung ist auf ein geschätztes Gebiet von acht Quadratkilometern innerhalb der Nationalparks von Argentinien und Brasilien beschränkt.

Diese eingeschränkte Verbreitung veranlasste seine Aufnahme in die Rote Liste der Internationalen Union zur Erhaltung der Natur im Jahr 2021. Die Art wurde als „Kritisch Gefährdet“ eingestuft.

Der Lebensraum des Grases von Iguazú wurde durch Veränderungen der Wasserregime und durch Bauarbeiten an Wasserläufen der Region verändert.

Die Studie kam zu dem Schluss, dass der Schutz der natürlichen Umgebung entscheidend ist, um sein Verschwinden zu verhindern.

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Die Reichweite des neuen Gesetzes zum Schutz dieses einzigartigen Grases von Iguazú

Das verabschiedete Gesetz legt die folgenden Vorschriften fest, um den Schutz des Paspalum lilloi zu gewährleisten:

  • Verbietet seine Entnahme aus der natürlichen Umgebung
  • Erlaubt seine Untersuchung nur mit offizieller Genehmigung
  • Ermöglicht Forschung zu Schutz und Erhaltungszwecken
  • Regelt wissenschaftliche Aktivitäten in seinem natürlichen Lebensraum

Das wissenschaftliche Team konnte Exemplare reproduzieren unter kontrollierten Bedingungen durch ex situ Kulturen. Diese Arbeitslinie eröffnet die Möglichkeit, Genbanken zu entwickeln und zukünftige Wiederherstellungsstrategien zu entwickeln.

Das Gesetz basiert auf wissenschaftlichen Kriterien, die mit dem Endemismus der Art, ihrer Fortpflanzungsweise und der Fragilität des Ökosystems verbunden sind.

Der Fall dient als Präzedenzfall für den rechtlichen Schutz anderer Pflanzenarten mit eingeschränkter Verbreitung im Land.

So stellt der rechtliche Schutz dieses endemischen Grases von Iguazú einen bedeutenden Fortschritt für die Erhaltung der regionalen Biodiversität dar.

Das Gesetz stellt sicher, dass zukünftige Untersuchungen unter festgelegten Protokollen durchgeführt werden.

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