Die Regierung hat die Durchführung von „Mikroveranstaltungen“ an den Iguazú-Wasserfällen genehmigt: Wie das Umweltprotokoll aussieht

Die nationale Regierung hat diese Woche die Durchführung von Mikroveranstaltungen an den Iguazú-Wasserfällen genehmigt.

Laut offiziellen Erklärungen werden diese unter einem strengen Umweltprotokoll durchgeführt, das die Erhaltung des Ökosystems priorisieren wird.

Die Maßnahme, die diesen Montag im Amtsblatt veröffentlicht wurde, legt strenge Normen fest, um die Auswirkungen auf eines der wichtigsten natürlichen Erbe Argentiniens zu minimieren.

Die Resolution 460/2025 der Verwaltung der Nationalparks erlaubt Feiern im Nationalpark.

Obwohl die Maßnahme die Notwendigkeit betont, die Umwelt zu schützen, bleibt abzuwarten, wie diese Vorsichtsmaßnahmen in der Praxis umgesetzt werden.

Die Behörden haben die Maßnahmen des Umweltmanagements (MMA) implementiert, um sicherzustellen, dass die Mikroveranstaltungen die ökologische Integrität des Schutzgebiets nicht gefährden.

Die Verwaltung des Iguazú-Nationalparks rechtfertigte die Entscheidung mit der Erklärung, dass es sich um „Aktivitäten im kleinen Maßstab“ in Bereichen mit intensiver öffentlicher Nutzung handelt.

Laut der Regierung würde dies keine „dauerhaften Veränderungen oder bedeutende Umweltauswirkungen“ mit sich bringen.

realizarán microeventos en el Parque Nacional Iguazú

Null-Impact-Protokoll: die Umweltpriorität

Die Vorschrift legte die Modalität „Null-Impact“ als obligatorische Anforderung für alle Mikroveranstaltungen in Iguazú fest.

Unter diesem Protokoll müssen die Organisatoren die ausschließliche Verantwortung für die Entfernung der Gesamtheit der während der Feiern erzeugten Abfälle übernehmen.

Darüber hinaus wurde auch ein Verbot von Einweg- oder Einwegkunststoffen eingeführt, um die Verschmutzung des Ökosystems zu verhindern.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, sowohl die Wasserläufe als auch die Flora und Fauna des Nationalparks zu schützen.

Andererseits müssen die servierten Lebensmittel unter Bedingungen gehandhabt werden, die den Zugang von wildlebenden Tieren verhindern.

Diese Einschränkung soll die Veränderung der natürlichen Fressgewohnheiten der Arten verhindern, die im Schutzgebiet leben.

Es wurde auch ein Protokoll für verantwortungsvolle Teilnahme (PPR) erstellt, das zu Beginn jeder Aktivität allen Teilnehmern vermittelt werden muss.

Dieses Protokoll enthält Informationen über die Erhaltungswerte und die wichtigsten Bedrohungen des Iguazú-Nationalparks.

Die Einschränkungen für Mikroveranstaltungen zum Schutz von Iguazú

Was die Einschränkungen für die Durchführung von Mikroveranstaltungen in Iguazú betrifft, so haben die Behörden die elektrische oder batteriebetriebene Schallverstärkung während dieser verboten.

Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Fauna des Nationalparks zu schützen, insbesondere die Arten, die empfindlich auf Lärmbelästigung reagieren.

Der Einsatz von Drohnen ist ebenfalls verboten, es sei denn, es liegt eine außergewöhnliche Genehmigung vor.

Fluggeräte können Stress bei Vögeln verursachen und ihre natürlichen Verhaltensmuster im Ökosystem stören.

Habilitaron la realización de microeventos en el Parque Nacional Iguazú
Die Durchführung von Mikroveranstaltungen im Iguazú-Nationalpark wurde genehmigt

So sind nur abnehmbare, tragbare und wenig belastende Elemente erlaubt.

Feste Strukturen, die im Boden verankert sind, oder vollständige Sperrungen des Gebiets sind vollständig verboten, um dauerhafte Veränderungen des Geländes zu vermeiden.

Was die Teilnehmer betrifft, so dürfen die Mikroveranstaltungen in Iguazú maximal 60 Personen pro Feier umfassen.

Diese Begrenzung basiert auf Studien zur Tragfähigkeit des Ökosystems in den Bereichen mit intensiver öffentlicher Nutzung.

Es werden nur zwei Veranstaltungen pro Tag genehmigt, um eine Überlastung des natürlichen Raums zu vermeiden. Diese kontrollierte Frequenz ermöglicht es dem Ökosystem, sein Gleichgewicht und seine Regenerationsfähigkeit zu bewahren.

Die Veranstaltungen dürfen nur während der konventionellen Öffnungszeiten des Parks stattfinden und dürfen den Verkehr der regulären Besucher nicht einschränken.

Diese Bedingung soll sicherstellen, dass die Erhaltungs- und Überwachungsaktivitäten ohne Unterbrechungen fortgesetzt werden.

Die ständige Umweltkontrolle der Mikroveranstaltungen in Iguazú

„Die Verwaltung des Iguazú-Nationalparks ist für die Überprüfung, Kontrolle und Überwachung der Einhaltung der festgelegten Bedingungen verantwortlich“, heißt es in der offiziellen Resolution.

Die Verwaltung behält sich das Recht vor, jede Veranstaltung aus Gründen des Naturschutzes oder bei Nichteinhaltung der Umweltmanagementmaßnahmen zu stornieren oder zu unterbrechen. Diese Befugnis gewährleistet den sofortigen Schutz des Ökosystems bei Unregelmäßigkeiten.

Die Maßnahme wird für ein Jahr ausnahmsweise und vorübergehend in Kraft sein. Dieser Zeitraum ermöglicht es, die tatsächlichen Auswirkungen der Mikroveranstaltungen zu bewerten und die Erhaltungsprotokolle bei Bedarf anzupassen.

Compartí esta nota

Últimas noticias

Te pueden interesar
Te pueden interesar

Durch den Klimawandel werden Spaniens Strände bis zu 80 Meter Sand durch Erosion verlieren

Die Strände Spaniens sind bis 2100 mit einem Verlust...

Spanien: 44 % der Flüsse und Feuchtgebiete in Umweltgefahr, warnt SEO/BirdLife

Spanien steht vor einer entscheidenden Herausforderung bei der Wiederherstellung...