Das jüngste Bergbaugesetzprojekt in Ecuador hat eine starke Reaktion der indigenen Gemeinschaften ausgelöst, die in dieser Maßnahme einen potenziellen Rückschritt in Bezug auf den Umweltschutz und kollektive Rechte sehen. Dieser vom Staat vorgeschlagene Gesetzesentwurf wird kritisiert, da er die extraktive Tätigkeit über die Umweltgarantien stellt.
Indigene Ablehnung und soziale Besorgnis
Die Konföderation der indigenen Nationalitäten Ecuadors (Conaie) hat ihren entschiedenen Widerstand gegen die Initiative zum Ausdruck gebracht und gewarnt, dass sie ein auf Extraktion basierendes Wirtschaftsmodell stärkt, das wichtige Gebiete und Ökosysteme gefährden könnte, was die politische und soziale Spannung erhöht.
Laut Conaie zielt das Projekt darauf ab, Umweltlizenzen durch vereinfachte Genehmigungen zu ersetzen, was die Fähigkeit der Gemeinschaften erheblich einschränken würde, an kritischen Entscheidungen über ihr Land und ihre Wasserressourcen teilzunehmen. Dies bedroht nach Ansicht der Organisation die staatliche Kontrolle über potenziell irreversible Schäden an den Ökosystemen.
Die Gesetzgebung, die vom Präsidenten Daniel Noboa als dringend eingestuft wird, wird auch dafür kritisiert, dass sie sich darauf konzentriert, extraktive Investitionen zu beschleunigen, ohne einen Prozess der vorherigen Konsultation, frei und informiert, zu garantieren, ein Recht, das in der Verfassung Ecuadors verankert ist.
Umweltauswirkungen und gefährdete Rechte
Die Conaie betont, dass die Lockerung der Umweltkontrollen Ökosysteme wie Páramos und Wälder schädigen könnte, die für die Wasser- und Ernährungssouveränität unerlässlich sind. Dies, so warnen sie, könnte Ungleichheiten vertiefen und die Kriminalisierung der Verteidigung des Territoriums erhöhen, ohne die strukturellen Probleme der nachhaltigen Entwicklung anzugehen.
Angesichts dieses Szenarios hat die Konföderation zur Einheit der indigenen Völker aufgerufen und die Pachakutik-Fraktion und andere Gesetzgeber aufgefordert, sich gegen den Vorschlag zu stellen und eine Debatte zu fördern, die das Leben und die kollektiven Rechte über das unkontrollierte Wirtschaftswachstum stellt.
Das Projekt wurde dem Parlament zur schnellen Prüfung vorgelegt, um strategische Sektoren wie Energie und Bergbau zu stärken, Investitionen anzuziehen und den illegalen Bergbau zu bekämpfen. Sein dringender wirtschaftlicher Prozess zwingt jedoch die Legislative, es in begrenzter Zeit zu lösen, was wegen mangelnder angemessener Motivation kritisiert wurde.
Die Diskussion über dieses Gesetz hat Reaktionen aus verschiedenen Sektoren hervorgerufen, die sich für eine ausgewogene Gesetzgebung einsetzen, die die Rechte der betroffenen Gemeinschaften und den Schutz der natürlichen Umwelt respektiert. Die Kontroverse stellt eine Herausforderung für die Regierung dar, Entwicklung und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen.



