Panama wird Gastgeber der COP16 Ramsar 2028 sein und 170 Länder zur Erhaltung wichtiger Feuchtgebiete zusammenbringen

Panama bereitet sich darauf vor, das weltweite Zentrum für Feuchtgebiete zu werden, da es als Gastgeber der nächsten COP16 von Ramsar im Jahr 2028 ausgewählt wurde, ein international bedeutendes Ereignis, das dem Schutz dieser lebenswichtigen Ökosysteme gewidmet ist. Dieses historische Treffen wird weltweite Führer, Wissenschaftler und Experten zusammenbringen, um neue Umwelt-schutzpolitiken zu fördern.

Panama: Weltweite Hauptstadt der Feuchtgebiete bei der COP16 Ramsar

Das mittelamerikanische Land, bekannt für seine sechs international bedeutenden Reservate, dient als wichtiger Zufluchtsort für Zugvögel und andere Arten. Diese Mangrovengebiete speichern nicht nur Kohlenstoff, sondern schützen auch die Küsten vor Stürmen und unterstützen die lokale Fischwirtschaft.

Dieses Ereignis wird eine Plattform sein, um naturbasierte Lösungen zu diskutieren, mit dem Schwerpunkt auf der Sicherstellung der Süßwasserversorgung und der Wiederherstellung gefährdeter Küstengebiete. Mit der Teilnahme von mehr als 170 Ländern wird versucht, die Bemühungen zur Minderung des Klimawandels durch den Schutz von Feuchtgebieten zu vereinen.

Der historische Ramsar-Vertrag, der 1971 unterzeichnet wurde, vereint mehr als hundert siebzig Nationen im Bemühen, weltweit Tausende von wichtigen Feuchtgebieten zu schützen, was Millionen von Menschen zugutekommt.

Die Konferenz, die vom 7. bis 15. Juni 2028 geplant ist, wird etwa 1.500 Delegierte anziehen und Panama eine einzigartige Gelegenheit bieten, seine Bemühungen im Feuchtgebietsschutz hervorzuheben und die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken.

Die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen dem Umweltminister von Panama, Juan Carlos Navarro, und der Generalsekretärin der Ramsar-Konvention, Musonda Mumba, markiert einen Meilenstein in Panamas Initiativen zum Schutz seiner Feuchtgebiete.

Die panamaischen Feuchtgebiete, einschließlich Orte wie die Bucht von Panama und der Golf von Montijo, spielen eine entscheidende Rolle als Korridore für die kontinentale Biodiversität und bieten entscheidende Lebensräume für die lokale und wandernde Tierwelt.

Darüber hinaus sind diese Ökosysteme, die Mangroven und Ästuare umfassen, Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie Kohlenstoff speichern und die Auswirkungen von Küstenphänomenen reduzieren sowie wirtschaftliche Aktivitäten wie Fischerei und Tourismus unterstützen.

Während der COP16 werden Strategien zur Verbesserung der Wassersicherheit und zur Förderung naturbasierter Lösungen diskutiert, um die regionale Zusammenarbeit zu stärken und die Beteiligung tropischer Länder an globalen Entscheidungsprozessen zu erhöhen.

Die Ramsar-Konvention ist heute das wichtigste internationale Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten, mit 172 Mitgliedsländern, die sich der Erhaltung von mehr als 2.500 international bedeutenden Feuchtgebieten verpflichtet haben.

Dieses Ereignis wird Panama als globalen Maßstab im Feuchtgebietsschutz festigen und Allianzen fördern, um diese kritischen Ökosysteme für das ökologische Gleichgewicht in einem Kontext zunehmenden Drucks auf die natürlichen Ressourcen zu schützen.

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