Der Großraum Buenos Aires (AMBA) und die Autonome Stadt Buenos Aires erleben weiterhin ein instabiles Klima aufgrund einer feuchten Front, die zeitweilige Regenfälle und eingeschränkte Sicht verursacht hat. Laut der Vorhersage wird für diesen Mittwoch die Fortsetzung von vereinzelten Nieselregen erwartet, begleitet von überwiegend bewölktem Himmel, mit Temperaturen zwischen 8°C und 14°C.
El Niño und sein Einfluss auf das Klima des AMBA
Die anhaltenden Regenfälle im Zentrum des Landes sind keine einfachen isolierten Ereignisse. Wissenschaftler führen diese klimatische Instabilität auf das Phänomen El Niño zurück, das sowohl die Häufigkeit als auch die Schwere der schlechten Wetterbedingungen in der Region erhöht.
Am Nachmittag wird eine allmähliche Verbesserung der Wetterbedingungen erwartet, mit einer Abnahme der Bewölkung, die es ermöglicht, dass einige Sonnenstrahlen durchkommen, bevor die Temperaturen bei Einbruch der Dunkelheit wieder sinken.
Laut dem Nationalen Wetterdienst wird es zwar eine Pause bei den Niederschlägen geben, aber die Kälte und die Wolken werden den Rest der Woche über präsent bleiben. Diese Verbesserung wird schrittweise erfolgen, wobei die Sonne sporadisch erscheinen wird.
Carolina Vera, Forscherin beim CONICET und ehemalige Vizepräsidentin der Arbeitsgruppe I des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC), betont, dass El Niño im Zentrum-Westen des Landes niedrigere Druckverhältnisse als üblich erzeugt und so das Auftreten dieser ungünstigen Wetterlagen erleichtert.
Der Jetstream auf niedriger Ebene, ein Windstrom, der Feuchtigkeit aus dem Amazonasbecken transportiert, interagiert mit der kalten Luft aus Patagonien und schafft lang anhaltende Wolkenblockaden.



