Von Bibliotheken zu Parks und Museen: CABA hat 250 Klimaschutzräume aktiviert, damit die Anwohner sich von der Hitze erholen können, wo sie sich befinden

Die Stadt Buenos Aires (CABA) hat in diesen Tagen der Hitzewelle einen speziellen Einsatz von klimatischen Schutzräumen aktiviert.

Die Maßnahme reagiert auf die orangefarbene Warnung, die vom Nationalen Wetterdienst (SMN) für einen Großteil des nationalen Territoriums, einschließlich der Stadt, ausgegeben wurde.

Angesichts dieser Situation hat die Stadtregierung die klimatischen Schutzräume verdreifacht, von 82 auf 250 erhöht.

Das Ziel dieser ist es, Schutz und Erleichterung für Anwohner und Besucher angesichts der extremen Temperaturen zu bieten, und sie sind strategisch über das gesamte Gebiet verteilt.

Diese Räume dienen als komfortable und kühle Orte, an denen sich die Bevölkerung schützen, ausruhen und ihre täglichen Aktivitäten trotz der Hitzewelle fortsetzen kann.

„Extreme Wetterereignisse wiederholen sich immer häufiger und die Stadt ist darauf vorbereitet, organisiert und konkret zu reagieren wie nie zuvor“, sagte der Bürgermeister, Jorge Macri, auf einer Pressekonferenz.

Klimatische Schutzräume in CABA (PRESSE GCBA)
Klimatische Schutzräume in CABA (PRESSE GCBA)

Zwei Arten von klimatischen Schutzräumen für unterschiedliche Bedürfnisse

Die klimatischen Schutzräume in CABA sind je nach ihrer Struktur in zwei Kategorien unterteilt.

Erstens gibt es geschlossene Räume, die öffentliche Gebäude, Bibliotheken, Museen, Gemeindesitze und Gesundheitszentren mit Klimaanlage umfassen.

Unter diesen stechen die Usina del Arte, das Museum für Volkskunst José Hernández, das Kulturzentrum San Martín und die Museen Larreta und für Moderne Kunst hervor.

Andererseits bieten die klimatischen Schutzräume im Freien reichlich Schatten und städtische Vegetation. Der Botanische Garten Carlos Thays, der Ökopark, die Parks Sarmiento, Del Golf und Olympico sowie das Ökologische Reservat sind beispielsweise Teil dieses Netzwerks.

Jeder Anwohner kann den nächstgelegenen Schutzraum über Boti, den WhatsApp-Dienst der Stadt (11-5050-0147), oder auf der offiziellen Karte online einsehen.

Verstärkung der Notfallteams kommt hinzu

Neben den klimatischen Schutzräumen umfasst der Präventionseinsatz die Stärkung aller Notfallteams.

In diesem Zusammenhang hat der SAME seine Dienste verstärkt, einschließlich der luftgestützten und nächtlichen Dienste, zusammen mit der Feuerwehr und dem Zivilschutz.

„Das gesamte System ist bereit, professionell zu reagieren, wann immer es nötig ist. Mit all unseren Teams sind wir da, um das Wertvollste zu schützen, was wir haben: das Leben und die Gesundheit aller Bürger“, fügte Macri hinzu.

Klimatische Schutzräume in der Stadt (PRESSE GCBA)
Klimatische Schutzräume in der Stadt (PRESSE GCBA)

Die Stadt hat präventive Wachen wegen Stromausfällen an kritischen Punkten mit eigenen Generatoren aktiviert.

Dies ermöglicht eine schnelle Hilfe in Situationen wie festsitzenden Aufzügen oder stromabhängigen Personen.

Alberto Crescenti, Leiter des SAME, bemerkte: „Ein Hitzschlag ist ein reiner Notfall und daher muss eine Notfallpolitik entwickelt werden, dies ist eine Staatspolitik„.

Die Empfehlungen bei hohen Temperaturen

Die Behörden haben die Dienste der 17 Gesundheitsstationen in Parks und Plätzen erweitert. Dort können sich die Anwohner hydratisieren und grundlegende Kontrollen mit spezialisierten Teams durchführen lassen.

Die Warnung richtet sich insbesondere an Risikogruppen: Kinder und Menschen über 65 Jahre. Hohe Temperaturen können für diese gefährdeten Bevölkerungsgruppen gefährlich sein.

Die offiziellen Empfehlungen umfassen:

  • Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, auch bevor Durst auftritt
  • Vermeidung der Sonnenexposition zwischen 10 und 17 Uhr
  • Tragen von leichter Kleidung in hellen Farben
  • Bevorzugung von frischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse
  • Aufenthalt in kühlen oder schattigen Räumen
  • Frühes oder spätes Training

Die klimatischen Schutzräume bieten grundlegende Unterstützung wie Hydration und klimatisierte Erholung.

Bei Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Dehydrierung oder Übelkeit wird jedoch empfohlen, das nächstgelegene Gesundheitszentrum aufzusuchen oder den SAME (107) zu kontaktieren.

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