Eine aufschlussreiche internationale Studie, geleitet von Experten der Universität Oxford, hat neue Faktoren beleuchtet, die die Schlüssel zum Wohlbefinden in verschiedenen kulturellen Kontexten weltweit definieren. Diese Analyse umfasste 76 Länder und 80.000 Befragte und zeigte, wie persönliche Einstellungen die Lebenszufriedenheit beeinflussen, ein weniger erforschtes Gebiet als die traditionellen wirtschaftlichen Variablen.
Persönlichkeitsmerkmale und Glück: eine universelle Verbindung
Veröffentlicht im International Journal of Happiness and Development, heben die Ergebnisse eine klare Beziehung zwischen Glück und fünf Persönlichkeitsmerkmalen hervor.
Die Forscher stellten fest, dass diese Tendenzen in verschiedenen Teilen der Welt Ähnlichkeiten aufwiesen, was zeigt, dass soziales und psychologisches Wohlbefinden Grenzen und materielle Bedingungen überschreitet. Angesichts dieser Erkenntnisse wird vorgeschlagen, dass sowohl Regierungen als auch Unternehmen Richtlinien fördern, die diese vorteilhaften Einstellungen unterstützen, um das allgemeine Wohlbefinden zu optimieren.
Unter den fünf Hauptmerkmalen stechen zwei durch ihre wechselseitige Beziehung hervor: Geduld und die Neigung, Risiken einzugehen. Es wurde beobachtet, dass eine geduldige Einstellung stark mit einer positiven Lebensperspektive verbunden ist.
Ebenso neigten diejenigen, die risikoreiche Entscheidungen treffen, dazu, höhere Zufriedenheitsniveaus zu erleben.
Die anderen drei Faktoren stehen im Zusammenhang mit sozialen Interaktionen und ethischen Werten. Die Studie identifiziert, dass Reziprozität, sowohl positiv als auch negativ, eine entscheidende Rolle spielt. Die Neigung, positive Handlungen zu belohnen und Ungerechtigkeiten zu bestrafen, zusammen mit Altruismus und zwischenmenschlichem Vertrauen, sind wesentlich für ein erfülltes und zufriedenstellendes Leben.
Im Einklang mit diesen Erkenntnissen zeigte eine weitere Gesundheits- und Wohlbefindensforschung von TePe, dass die Briten ihr maximales Wohlbefinden im Alter von 47 Jahren erreichen. Dies deutet darauf hin, dass Menschen gegen Ende ihrer 40er Jahre eine bemerkenswerte Verbesserung ihres emotionalen und physischen Wohlbefindens erleben und die innere Gesundheit über das äußere Erscheinungsbild stellen.



