Ecuador stoppt illegalen Bergbau, um die Amazonasflüsse in Napo, El Oro und Loja vor giftiger Verschmutzung zu schützen

In einem Bemühen, die Integrität seiner Ökosysteme zu schützen, hat Ecuador beschlossen, den illegalen Bergbau, der seine amazonischen Flüsse stark beeinträchtigt, auszusetzen. Diese Entscheidung wird in einem Kontext getroffen, in dem der unregulierte Bergbau lebenswichtige Umgebungen zerstört und den Zugang zu sauberem Wasser gefährdet hat.

Die Ministerin für Umwelt und Energie, Inés Manzano, hat diese Initiative geleitet, die den sofortigen Stopp des Bergbaus in der Provinz Napo und in den Anlagen von El Oro und Loja beinhaltet. Diese Gebiete sind stark von illegalen Operationen betroffen, die kritische Wasserquellen verschmutzt haben.

Aussetzung des illegalen Bergbaus in Ecuador: Ein entscheidender Schritt

Die Verschmutzung durch Schwermetalle wie Kupfer, Blei, Arsen und Cadmium sowie Zyanid hat laut dem Ministerium für Umwelt und Energie die zulässigen Grenzwerte in wichtigen Einzugsgebieten überschritten. Die Flüsse Calera und Amarillo, die Teil des Wassereinzugsgebiets Puyango-Tumbes sind, haben alarmierende Verschmutzungsniveaus gezeigt.

Die Aussetzung dieser Aktivitäten spiegelt einen Wandel in der Umweltpolitik des Landes wider, wobei der Schutz seiner natürlichen Ressourcen und die Sicherung des Überlebens der betroffenen Gemeinschaften an erster Stelle stehen. Diese Anstrengung ist eine direkte Antwort auf die Zunahme von Umweltverbrechen, die mit organisierten kriminellen Gruppen verbunden sind.

Die Behörden haben die Überwachung illegaler Bergbauprozesse intensiviert, eine Maßnahme, die insbesondere nach Angriffen im Zusammenhang mit abtrünnigen Gruppen wie den Comandos de la Frontera verstärkt wurde.

Manzano hat betont, dass neben der Beendigung der illegalen Aktivitäten auch die Wiederherstellung der beschädigten Ökosysteme und die Wiederherstellung des Zugangs zu Trinkwasser für die lokalen Gemeinschaften angestrebt wird. Diese Initiative umfasst die Überprüfung von Betriebskontrakten im Kleinbergbau von Napo und die Sanierung des Napo-Flusses, ein Prozess, der sich über mehrere Jahre erstrecken könnte.

Parallel dazu wurden strenge Kontrollen in den Aufbereitungsanlagen, in denen Mineralien verarbeitet werden, eingeleitet, um mögliche Unregelmäßigkeiten bei den Abwässern zu verhindern und zu korrigieren.

Die ecuadorianische Regierung hat umfassende Inspektionen und Überwachungen der Wasserqualität in den betroffenen Gebieten eingeleitet, unterstützt von der Agentur für Bergbau- und Wasserkontrolle.

Diese entschlossene Maßnahme zielt nicht nur darauf ab, den illegalen Abbau zu stoppen, sondern auch neue Umweltschäden durch die Beschlagnahme von Maschinen und Materialien in identifizierten Gebieten zu verhindern.

Indem kein spezifischer Zeitrahmen für die Aufhebung der Aussetzung festgelegt wird, zeigt Ecuador sein langfristiges Engagement für den Umweltschutz und stellt sicher, dass zukünftige Bergbauaktivitäten strenge Umwelt- und Sozialstandards einhalten.

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