Im Rahmen des Tags des Tieres organisierte die Gemeinde San Vicente ein Treffen im Gemeindezentrum von Alejandro Korn, an dem Anwohner, Fachleute und Personal aus verschiedenen Bereichen teilnahmen.
Die von der Gesundheitsbehörde durch die Abteilung für Zoonosen geförderte Aktivität zielte darauf ab, theoretische und praktische Werkzeuge zum Thema Tierschutz und Tierwohl bereitzustellen, wobei die geltenden lokalen, provinziellen und nationalen Vorschriften behandelt wurden.
Während der Veranstaltung wurden Inhalte zur verantwortungsvollen Tierhaltung, zu Misshandlungen und Grausamkeit, zum Handel und zur Vermarktung von wildlebenden Tieren sowie zu strafrechtlichen Verfahren, Verstößen und Ordnungswidrigkeiten in diesem Bereich entwickelt.
An der Schulung nahmen Spezialisten im Bereich Tierrecht teil, darunter die Anwältin und Tierschützerin Micaela Draicchio, die ihre Erfahrungen in diesem Bereich einbrachte und wichtige Werkzeuge für das Eingreifen bei Verletzungen von Rechten bereitstellte.
Der Direktor der Zoonosen, Javier Dobler, gab eine Einführung in die Thematik und die aktuellen Situationen, mit denen die lokalen Zoonosen konfrontiert sind.
Schulung im Tierrecht
In diesem Bereich präsentierte die Staatsanwaltschaft eine Statistik, die das progressive Wachstum der Fälle von Tiermisshandlung widerspiegelt: Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 83 Anzeigen bearbeitet, während im laufenden Jahr bis Ende April bereits 29 Fälle registriert wurden, was eine neue Steigerung für den laufenden Zeitraum prognostizieren lässt.
Darüber hinaus referierte Dr. Damián Tielas von den Umweltrechten der Bundespolizei Argentiniens über die Beziehung zwischen dem Handel mit wildlebenden Tieren – sowohl interprovinziell als auch transnational – und dem Schmuggel, wobei die geltenden Vorschriften im Zollkodex und die Mechanismen zur Zerschlagung illegaler Netzwerke in Zusammenarbeit mit Gemeinden und lokalen Kräften detailliert wurden.
Ebenso wurde hervorgehoben, dass in den letzten 12 Monaten die Rettung von 22 Pferden, 28 wildlebenden Tieren – darunter Vögel, Schildkröten und Säugetiere – und mehr als 90 Hunden gelungen ist. Viele dieser Fälle wurden wegen Tiermisshandlung gerichtlich verfolgt, während andere präventive Eingriffe ermöglichten, die es erlaubten, präventiv zu handeln.
In diesem Sinne wurde von der Abteilung für Zoonosen die Arbeit eines interdisziplinären Teams hervorgehoben, das sich ausschließlich dem Wohl und Schutz der Tiere widmet und bei Rettungsaktionen, Durchsuchungen und strafrechtlichen und gerichtlichen Verfahren eingreift. Dieses Team besteht aus Fachleuten aus dem juristischen und veterinärmedizinischen Bereich sowie aus ständig geschulten Assistenten, wodurch die Reaktionsfähigkeit in komplexen Situationen gestärkt wird.
Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei gearbeitet, um gemeinsame Handlungswege bei Fällen von Tiermisshandlung zu festigen, mit dem Ziel, die institutionelle Reaktion zu verbessern und die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu gewährleisten. Die Veranstaltung endete mit der Übergabe von Teilnahmezertifikaten an die Teilnehmer dieser Schulungsinitiative.






