Mexiko-Stadt verbietet die Ausstellung von Hunden und Katzen in Schaufenstern und Käfigen und fördert verantwortungsvolle Adoption.

Die Stadt Mexiko hat einen bedeutenden Schritt im Bereich des Tierschutzes gemacht. Der Hauptstadtkongress hat eine Gesetzesänderung verabschiedet, die die physische Ausstellung von Hunden und Katzen in Käfigen, Vitrinen oder anderen Räumen, die ihre Bewegung einschränken oder sie als Ausstellungsobjekte behandeln, verbietet.

Die Maßnahme zielt darauf ab, die Verkaufs- und Adoptionsbedingungen für Haustiere zu verbessern und Praktiken zu vermeiden, die ihrem Wohlbefinden schaden.

Eine Reform mit Fokus auf das Wohlbefinden

Die Initiative, die von der Kommission für Tierwohl des lokalen Kongresses verabschiedet wurde, legt fest, dass Hunde und Katzen, die zum Verkauf stehen, nicht in engen oder geschlossenen Räumen ausgestellt werden dürfen, die Stress, Angst oder Furcht verursachen, um so ihre körperliche und emotionale Gesundheit zu schützen.

Von nun an muss der Verkauf und die Adoption dieser Tiere ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen, und während des gesamten Prozesses muss ein Tierarzt anwesend sein. Die Tiere müssen in sicheren Bereichen mit angemessener Nahrung, Wasser und Schutz untergebracht werden.

Verpflichtende Anforderungen und Pflege

Die Vorschrift legt klare Bedingungen für den Handel und die Adoption fest:

  • Es dürfen nur sterilisierte und entwurmte Hunde und Katzen gehandelt werden.
  • Ein Gesundheits- und Herkunftszertifikat wird ausgestellt.
  • Käufer erhalten umfassende Informationen über Pflege und Verhalten.
  • Wenn die Adoption nicht zustande kommt, muss das Tier innerhalb einer bestimmten Frist mit einer Rückerstattungsgebühr zurückgegeben werden.

Die Umwelt- und Raumordnungsbehörde (PAOT) wird die zuständige Behörde für die Verhängung von Sanktionen sein. Einrichtungen, die gegen die Vorschriften verstoßen, können mit Geldstrafen zwischen 150 und 3.000 Einheiten für Messung und Aktualisierung (UMA) belegt werden, was etwa 16.900 bis 339.000 mexikanischen Pesos entspricht.

Das Verbot tritt 365 Kalendertage nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Mexiko in Kraft, in denen die Behörden die Mindestanforderungen für Räume und Protokolle zur Umsetzung der Vorschrift festlegen müssen.

perros y gatos
Eine historische Reform, die darauf abzielt, das Tierwohl zu gewährleisten und verantwortungsvolle Adoptionen zu fördern.

Vorteile der verantwortungsvollen Adoption

Die Reform zielt auch darauf ab, verantwortungsvolle Adoptionen als Alternative zum Kauf von Tieren zu fördern:

  • Verbessert die Lebensqualität des Haustieres und stärkt die emotionale Bindung zu seinem Adoptanten.
  • Trägt dazu bei, die Anzahl von Hunden und Katzen in Tierheimen zu reduzieren und unterstützt die Arbeit von Tierschutzorganisationen.
  • Fördert die Verantwortung bei Kindern, indem sie sich um ein anderes Lebewesen kümmern, und verbessert ihre Gesundheit, indem sie die Häufigkeit von Krankheiten verringert.
  • Hilft Menschen in schwierigen Phasen, indem es Gesellschaft und emotionale Unterstützung bietet.
  • Katzen bieten Unabhängigkeit und Zuneigung, während Hunde bedingungslose Liebe geben und ein aktiveres Leben fördern.

Ein kultureller Wandel hin zu Respekt für Tiere

Die Reform markiert einen tiefgreifenden kulturellen Wandel: Tiere nicht mehr als Ausstellungsobjekte zu betrachten und sie als Lebewesen mit Rechten und Bedürfnissen anzuerkennen. Die Gesellschaft ist aufgerufen, verantwortungsvolle Adoptionen zu fördern und sicherzustellen, dass jeder Hund oder jede Katze in einer endgültigen, glücklichen und sicheren Umgebung lebt.

Das Verbot, Hunde und Katzen in Vitrinen und Käfigen in Mexiko-Stadt auszustellen, ist ein historischer Fortschritt im Tierschutz. Mit klaren Anforderungen, definierten Sanktionen und einem Fokus auf verantwortungsvolle Adoptionen positioniert sich die mexikanische Hauptstadt als Vorreiter im Schutz von Haustieren.

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