Das größte Löschflugzeug Lateinamerikas kam diesen Mittwoch in Chubut an, um den Kampf gegen die Waldbrände zu verstärken, die mehr als 1.800 Hektar in der Cordillera verwüstet haben.
Die Boeing 737 Fireliner operiert von Esquel aus mit einer Kapazität von 15.000 Litern Wasser oder Löschmittel.
Der Gouverneur Ignacio Torres empfing das Flugzeug in der Stadt Esquel und bestätigte, dass es sofort in Betrieb genommen wurde.
„Das Löschflugzeug arbeitet bereits in der Gegend von Puerto Patriada“, betonte der Provinzvorsteher.
Die Aufnahme des Flugzeugs in Chubut wurde durch eine Vereinbarung mit der Provinz Santiago del Estero ermöglicht. Torres dankte dem gewählten Gouverneur Elías Suárez „für die Bereitschaft und die gemeinsame Arbeit“.

Das Löschflugzeug, das in Chubut hinzukommt, ist ein weltweit einzigartiges Flugzeug
Die Boeing 737 Fireliner ist ein außergewöhnliches Flugzeug: Es gibt weltweit nur drei Einheiten dieser Art. Eine operiert in Kanada, eine andere in Australien und dies ist das erste Mal, dass eine in Argentinien arbeitet.
Die Ladekapazität von 15.000 Litern stellt einen bedeutenden Fortschritt im Kampf gegen das Feuer dar. Das Löschflugzeug wurde der bereits in der Region operierenden Flotte hinzugefügt:
- Fünf Löschflugzeuge
- Ein Hubschrauber mit Löschbehälter
- Teams von Feuerwehrleuten und freiwilligen Feuerwehrleuten
- Sicherheitskräfte
Der Innenminister, Diego Santilli, nahm zusammen mit Gouverneur Torres an der Ankündigung teil. Beide Beamte betonten die Schwere der Lage und die Notwendigkeit von groß angelegten Ressourcen.
Kritische Situation: mehr als 3.000 Evakuierte
Die Brände in Chubut halten eine kritische Situation in der Andenregion aufrecht.
Deshalb ordneten die Behörden die vollständige Sperrung der Nationalstraße 40 zwischen El Hoyo und Epuyén wegen des Fortschreitens der Flammen an.
Die Nationale Straßenverkehrsbehörde traf die Entscheidung, weil das Feuer die Straßenränder erreicht hat.
Außerdem verhindert die dichte Rauchsäule die minimale Sichtbarkeit, um sicher fahren zu können.
Seit Beginn des Feuers wurden 3.000 Menschen evakuiert und die Behörden schätzen, dass diese Zahl zusammen mit der Anzahl der toten Tiere steigen könnte.

Aufgrund dieser Situation bleibt die Verkehrsbeschränkung bis auf Weiteres bestehen.
Die Behörden untersuchen die Hypothese, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Sie suchen nach den Tätern des Verbrechens, während der Brand in verschiedenen Bereichen weiterhin aktiv ist.
Die umfassende Strategie gegen das Feuer von Chubut
Die Regierung von Chubut betonte, dass die Luftverstärkung Teil einer umfassenden Strategie ist.
Die Koordination umfasst die Arbeit von Feuerwehrleuten, freiwilligen Feuerwehrleuten, Sicherheitskräften und technischen Teams.
Torres versicherte, dass „die Provinzregierung keine Anstrengungen im Kampf gegen die Waldbrände scheuen wird“.
Der Kontext ist komplex aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen, die die Region betreffen.
Die Behörden wiederholten den Aufruf zur Verantwortung an die Bevölkerung. Sie baten um Zusammenarbeit sowohl zur Verhinderung neuer Brände als auch zur Unterstützung derjenigen, die das Feuer im Gebiet bekämpfen.
Die Aufnahme des Löschflugzeugs in Chubut markiert einen Meilenstein im Kampf gegen Waldbrände in Argentinien. Das Flugzeug stellt die größte verfügbare Reaktionskapazität in Lateinamerika dar.



