Treffen der Maipo-Flusseinzugsgebiete: organisierte Gemeinschaften in Chile zum Schutz von Wasser und Feuchtgebieten

Mit der Teilnahme von Gemeindeleitern und lokalen Organisationen fand in Maipú (Chile) das Treffen der Einzugsgebiete des Río Maipo statt, eine Veranstaltung, die von der Fundación Glocalminds, dem saisonalen Feuchtgebiet El Pajonal, Seres del Zanjón und der Umwelt- und Kulturgruppe Karakol zum Schutz des Wassers und der Feuchtgebiete organisiert wurde.

Das Treffen ermöglichte es, die kollektive Kraft des Territoriums sichtbar zu machen, indem lokales Wissen, Umweltpraktiken und Gemeinschaftsnetzwerke zusammengebracht wurden, die bei ihrem Zusammentreffen konkrete Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Schutz von Wasser und Ökosystemen aufzeigen.

Lebendige Einzugsgebiete Maipú: Feuchtgebiete in Gefahr

Die Initiative „Lebendige Einzugsgebiete Maipú“ konzentriert sich auf den Schutz der lebenswichtigen Feuchtgebiete der Gemeinde, wie El Pajonal, Mapocho El Trebal und La Máquina, die für die Biodiversität und die Wasserregulierung von entscheidender Bedeutung sind. Diese Gebiete stehen vor ernsthaften Bedrohungen:

  • Abbau von Kies.
  • Müllansammlungen.
  • Straßenbauprojekte, die ihre Integrität beeinträchtigen.

Angesichts dessen fördern die lokalen Organisationen ihre Anerkennung als städtische Feuchtgebiete, indem sie das Wasser und die Tierwelt der Region, die Teil des Maipo-Einzugsgebiets ist, verwalten.

Wasserkrise und Zusammenarbeit

Im Kontext der Wasser- und Klimakrise arbeiten die Gemeinschaften, die das Einzugsgebiet bewohnen und schützen, seit Oktober gemeinsam daran:

  • Die Wasserbilanz des Gebiets zu analysieren.
  • Die Auswirkungen auf Ökosysteme, Biodiversität und Gemeinschaften festzustellen.
  • Das Recht auf Wassersicherheit zu verteidigen.

Dieser Prozess zielt darauf ab, den Schutz des Wassers und der Ökosysteme, die das Leben unterstützen, zu stärken.

agua y humedales
Ein kollaborativer Prozess, der darauf abzielt, den ökosozialen Schutz in Maipú zu stärken.

Gemeinschaftlicher Aktionsplan zur Regeneration

In zukünftigen Treffen wird der Entwurf eines gemeinschaftlichen Aktionsplans zur Regeneration vorangetrieben, der Folgendes umfasst:

  • Strategische Arbeitsachsen.
  • Klar definierte Ziele für Schutz und Regeneration.
  • Indikatoren zur Überwachung, die aus der territorialen Zusammenarbeit entwickelt wurden.

Der Plan wird den Schwerpunkt auf den Schutz des Wassers, die ökosoziale Gerechtigkeit und die Stärkung des Gemeinschaftsgefüges legen.

Stimmen der Organisationen

Claudio Gaete, Präsident der Agrupación Ambiental y Cultural Plaza Karakol, betonte:

„Diese Treffen ermöglichen es uns, uns mit Kollegen aus verschiedenen Gebieten zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und kollektives Lernen zu stärken. Die Verbindung bietet uns eine ganzheitliche Sicht auf das Einzugsgebiet und lässt uns verstehen, dass das, was einen Sektor betrifft, uns alle betrifft. Wir sind ein vernetztes System, in dem die Zusammenarbeit entscheidend für den Schutz des Territoriums ist.“

Diana Rojas, Präsidentin der Gemeinschaft Seres del Zanjón und Moderatorin von Glocalminds, erklärte:

„Die Fundación Glocalminds positioniert sich als Partner, indem sie methodologische Werkzeuge und Unterstützung bei der Systematisierung bereitstellt, um die von den Organisationen selbst geförderte territoriale Vernetzung aufrechtzuerhalten. Ihre Rolle besteht darin, die Bedingungen zu stärken, damit der kollektive Prozess erhalten bleibt, wächst und sich entwickelt, wobei die Autonomie und Entscheidungen des Territoriums respektiert werden.“

Das Treffen der Einzugsgebiete des Río Maipo bekräftigt die Bedeutung der gemeinschaftlichen Vernetzung zur Bewältigung der Wasserkrise und zum Schutz der städtischen Feuchtgebiete. Der Aufbau eines kollektiven Aktionsplans und die Integration lokalen Wissens sind entscheidende Schritte, um die Wassersicherheit, die ökosoziale Gerechtigkeit und den Schutz der Biodiversität in Maipú und im gesamten Maipo-Einzugsgebiet zu gewährleisten.

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