Die Argentinische Bundespolizei durchsuchte an diesem Mittwoch das Aquarium von Mar del Plata im Rahmen einer Untersuchung wegen Umweltverschmutzung.
Die Behörden entnahmen Proben von in das Abwassernetz und das Argentinische Meer geleiteten Abwässern, die gegen das Gesetz über gefährliche Abfälle verstoßen könnten.
Die Operation wurde auf Anordnung des Garantierichters Nr. 1 von Mar del Plata durchgeführt.
Außerdem war die Beteiligung von Obras Sanitarias und der Wasserbehörde der Provinz gegeben.
Obwohl das Aquarium im März 2025 seine Türen für die Öffentlichkeit geschlossen hat, wird es weiterhin für die Pflege der Tiere betrieben, die sich auf dem Gelände befinden.
Verschmutzende Einleitungen des Aquariums in den Ozean entdeckt
Während der Durchsuchung identifizierten Beamte der Division Einheit für operative Bundesangelegenheiten und der Division Umweltverbrechen verschiedene verdächtige Rohre.
Anscheinend führten diese Abwasserleitungen in die Abwassersammler von Obras Sanitarias und direkt in das Argentinische Meer.
Laut der von Staatsanwalt Carlos Martínez geleiteten Untersuchung enthalten diese Einleitungen organisches Material und andere noch zu bestimmende Verbindungen, die aus der vom Aquarium durchgeführten Tätigkeit stammen.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass diese Flüssigkeiten sowohl für das Wasser als auch für die Umwelt und die Bevölkerung gesundheitsgefährdend sein könnten.

Die Untersuchung und die Beteiligten im Fall der Verschmutzung
Das Forschungs- und Rechtsstreitbereich für einfache Fälle untersucht die verantwortliche Gesellschaft des Geländes und ihre derzeitigen Direktoren, die als Verwalter des Ortes fungierten.
Die Hilfsstaatsanwälte Agustín Roldán und Victoria Piro griffen in den Fall ein, der nach einer im Bereich der Ersten Hilfe eingegangenen Anzeige begann.
Die Untersuchung zielt darauf ab, festzustellen, ob ein Verstoß gegen das Gesetz 24.051 über gefährliche Abfälle vorliegt, das die Handhabung und Entsorgung von kontaminierenden Substanzen regelt.
Der Fall wurde an das Forschungs- und Rechtsstreitbereich für einfache Fälle der Staatsanwaltschaft Mar del Plata weitergeleitet, die von Generalstaatsanwalt Daniel Eduardo Adler geleitet wird.
Wie ist die aktuelle Situation des Aquariums
Der Meerespark „Aquarium“ hat seine Aktivitäten für die Öffentlichkeit im März dieses Jahres eingestellt, behält jedoch Personal für die Pflege der Tiere, die sich noch in den Einrichtungen befinden.
Diese Situation wirft Fragen zur Umweltverwaltung des Geländes während der Übergangszeit und der Schließung für die Öffentlichkeit auf.

Die von der Staatsanwaltschaft angeordneten Maßnahmen umfassten:
- Entnahme von Proben der entdeckten Einleitungen
- Feststellung von Einleitungen in das Abwassernetz
- Überprüfung direkter Einleitungen in das Argentinische Meer
- Analyse der Zusammensetzung der kontaminierenden Flüssigkeiten
Die Ergebnisse der während der Durchsuchung entnommenen Proben werden entscheidend sein, um das Verschmutzungsniveau und die möglichen rechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen des Meeresparks zu bestimmen.
Die Untersuchung wird fortgesetzt, während auf die Laboranalysen gewartet wird, die das Vorhandensein und die Konzentration von gefährlichen Substanzen in den entdeckten Einleitungen bestätigen werden.
Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung der Umweltüberwachung in Einrichtungen, die große Mengen an Wasser und organischen Abfällen verwalten, insbesondere in Küstengebieten.



