Das globale Klimaszenario beginnt klare Anzeichen zu zeigen, und Experten sprechen bereits von einem Trendwechsel: Das Phänomen El Niño hat mehr als 60% Wahrscheinlichkeit, sich im Jahr 2026 zu entwickeln, und könnte sich bis zu einem „Super-El Niño“ intensivieren.
Obwohl der Nationale Wetterdienst seine Prognose für neutrale Bedingungen für das Quartal April-Mai-Juni beibehält, projizieren internationale Organisationen bereits, was danach kommen wird.
Was das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen verbreitete, deutete darauf hin, dass das Phänomen zwischen Mai und Juli mit einer Wahrscheinlichkeit von 61% aktiviert werden könnte und sich bis zum Jahresende ausdehnen könnte.
Wann es kommen könnte und warum die Wahrscheinlichkeit steigt Der Prozess ist bereits im Gange. Laut den jüngsten Berichten begann der Pazifische Ozean sich kontinuierlich zu erwärmen, ein entscheidendes Signal im Übergang von La Niña zu einer neutralen und anschließend warmen Phase.
In den letzten Monaten wurde ein Temperaturanstieg in der äquatorialen Region des Pazifiks festgestellt, zusammen mit einer Abnahme der Intensität der Passatwinde. Diese Kombination begünstigt die Wärmeansammlung im Ozean, was normalerweise die Entwicklung von El Niño ankündigt.
Für die Experten wird der kritische Punkt ab dem argentinischen Winter erreicht. Wenn der Trend anhält, könnte sich das Phänomen ab Mitte 2026 konsolidieren und sich im letzten Quartal des Jahres verstärken.
Der Super-El Niño
Was ein „Super-El Niño“ ist und warum er Besorgnis erregt Der Begriff „Super-El Niño“ ist keine formale wissenschaftliche Kategorie, wird aber verwendet, um Ereignisse von außergewöhnlicher Intensität innerhalb des Zyklus von El Niño-Southern Oscillation (ENSO) zu beschreiben.
Von diesem Szenario spricht man, wenn die Erwärmung des Ozeans im Vergleich zum Durchschnitt über einen längeren Zeitraum +2 °C übersteigt.
Das letzte bedeutende Ereignis dieser Art ereignete sich zwischen 2015 und 2016 und hatte schwere klimatische Folgen auf globaler Ebene.
Laut den aktuellen Modellen besteht sogar eine Wahrscheinlichkeit von fast 25%, dass das Ereignis von 2026 diese Intensität erreicht, was in der meteorologischen Gemeinschaft die Alarmglocken läutete.
Für Argentinien bleibt ein Ereignis dieser Art nicht unbemerkt. Historisch gesehen ist El Niño mit einem Anstieg der Niederschläge in der Region des Litoral und im Zentrum des Landes verbunden, zusätzlich zu thermischen Schwankungen.
Wenn sich das Phänomen intensiviert, könnte es zu häufigeren Stürmen, überdurchschnittlichen Niederschlägen und sogar zu Überschwemmungsrisiken in einigen Gebieten führen.
Derzeit entwickelt sich das Szenario weiter. Aber mit der fortschreitenden Erwärmung des Pazifiks von Monat zu Monat sind sich die Spezialisten einig, dass 2026 die Rückkehr eines der einflussreichsten Klimaphänomene des Planeten markieren könnte, mit direkten Auswirkungen auf den Alltag und die landwirtschaftliche Produktion in Argentinien.




