Die Aufzeichnung eines Yaguareté in Formosa, die durch Fotofallen im Departamento Patiño erlangt wurde, stärkt die Erhaltungsstrategien für diese vom Aussterben bedrohte Art im Gran Chaco.
Jüngste Umweltüberwachungen in der Provinz Formosa haben das Vorhandensein eines männlichen Exemplars des Yaguareté (Panthera onca) bestätigt.
Die Sichtung fand in einem strategischen biologischen Korridor im Departamento Patiño statt und unterstreicht den grundlegenden Wert dieser Verbindungszonen für das Überleben des größten Raubtiers des amerikanischen Kontinents.
Das Ministerium für Produktion und Umwelt (MPyA) der Provinz informierte, dass die Bilder von Fotofallenstationen aufgenommen wurden, die in Schutzgebieten und angrenzenden Zonen verteilt sind.
Obwohl die visuellen Aufzeichnungen aus den letzten Augusttagen stammen, erfolgte die offizielle Bestätigung nach der technischen Verarbeitung der Daten während der letzten Überprüfung der Ausrüstung Ende November.
Dieser Fund ermöglicht es den Spezialisten zu bewerten, ob es sich um ein zuvor nicht identifiziertes Individuum in den Bevölkerungszählungen der Region handelt.
Das Auftreten dieses Exemplars des Yaguareté in Formosa ist kein isoliertes Ereignis, sondern wirkt als Bioindikator für den optimalen Zustand der Erhaltung der lokalen Ökosysteme.
Die Provinz, die etwa 60% ihres Territoriums mit einheimischen Wäldern bedeckt hält, wendet das Programm zur Raumordnung (Gesetz 1660) an, eine Regelung, die Umweltschutzstandards festlegt, die die nationalen Anforderungen übertreffen und den Lebensraum bedrohter Arten begünstigen.
Als Reaktion auf diesen biologischen Meilenstein haben die Provinzbehörden die Verfügung Nr. 117/25 formalisiert. Diese Maßnahme legt strenge Protokolle für das Handeln und die Aufzeichnung bei der Entdeckung dieser Raubtiere fest, mit dem Ziel, das wissenschaftliche Wissen zu systematisieren und die institutionellen Reaktionsfähigkeiten im Gebiet zu verbessern.
Das Dokument hebt hervor, dass diese Instrumente lebenswichtig sind, um das Verhalten und die Bewegungen des „Tigers“ im nördlichen Argentinien genauer zu untersuchen.
Es sei daran erinnert, dass der Yaguareté den höchsten rechtlichen Schutz genießt, da er sowohl auf Provinzebene (Gesetz 1.673) als auch auf nationaler Ebene (Gesetz 25.463) zum Naturdenkmal erklärt wurde.
Derzeit ist die Art im Land laut der Klassifizierung der Argentinischen Gesellschaft für die Studie der Säugetiere (SAREM) vom kritischen Risiko des Aussterbens bedroht.
Daher ist die Stärkung der Biodiversitätskorridore in Formosa ein entscheidender Faktor, um die Fragmentierung des Lebensraums zu vermeiden und die Fortpflanzung der Art in Freiheit zu gewährleisten.




