Eine intensive Kältewelle begleitet von einem heftigen Schneesturm und Schneetreiben hält die Andenregion des Landes lahm. Es gibt vier Provinzen unter Alarm, mit ausgesetztem Unterricht und gesperrten Grenzübergängen.
Beispiellose Luftoperation in der Puna von Catamarca
Das Epizentrum des Notfalls befindet sich in Antofagasta de la Sierra, genauer gesagt im Salar del Hombre Muerto. Dort läuft eine Operation gegen die Zeit, um gestrandete Bergbauarbeiter zu evakuieren:
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Erfolgreiche Bodenevakuierung: Nach mehr als 24 Stunden intensiver Arbeit am Bergfuß konnten eine Gruppe von Touristen und mehrere Arbeiter in Sicherheit gebracht werden.
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Dringende Luftoperation: Der Direktor des Katastrophenschutzes von Catamarca, Walter Zárate, bestätigte, dass noch fünf Arbeiter des Unternehmens Río Tinto unterstützt werden müssen. Aufgrund der Unmöglichkeit, auf dem Landweg zuzugreifen wegen der Schneemassen und der fehlenden Sicht, wurde ihre Evakuierung mittels eines Hubschraubers aus Buenos Aires angeordnet.
Starke Kontroverse mit den Bergbaugewerkschaften
Die Argentinische Bergarbeitergewerkschaft (AOMA) prangerte an, dass die beteiligten Unternehmen die Wetterwarnungen ignoriert und die Sicherheitsprotokolle verletzt haben.
«Der Sturm wurde verharmlost. Wenn die Durchfahrt genehmigt wurde, obwohl das Winterprotokoll es verbot, stehen wir vor einer extrem ernsten Situation», warnte Gustavo Molina, Generalsekretär der Gewerkschaft, der forderte, das Geschehene zu untersuchen und die vorsorgliche Absetzung der Verantwortlichen für die Verkehrssicherheit der Minen durchzuführen.
Catamarca unter Null: Rekordtemperaturen und Isolation
Die Situation in der Provinz ist alarmierend:
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Extremkälte: Im Lager Tres Quebradas (Fiambalá), auf 4.500 m ü. M., fiel die Temperatur auf beeindruckende -27°C.
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Verschüttete Fahrzeuge: Es wurden Geländewagen registriert, die von mehr als einem Meter Schnee bedeckt sind, was die Operationen und die lokale Tierwelt stark beeinträchtigt. Das Bergbauministerium forderte, alle nicht wesentlichen Bewegungen in die Hochgebirge zu vermeiden.
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Paso San Francisco geschlossen: Er bleibt wegen Eis und Böen über 170 km/h gesperrt. Das Personal des Grenzkomplexes Las Grutas ist isoliert und muss Schnee schmelzen, um Trinkwasser zu gewinnen.
Die Auswirkungen der Kältewelle in San Juan, Mendoza und Salta
Der Nationale Wetterdienst (SMN) hält orange und gelbe Warnungen im restlichen Andenstreifen aufrecht:
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San Juan: In Barreal (Calingasta) wurden drei aufeinanderfolgende Tage mit Schneefall registriert. Die Ansammlung führte zum Einsturz von Dächern, Baumstürzen und Stromausfällen, was zur Aussetzung des Unterrichts zwang.
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Mendoza: In Gebieten wie Las Leñas und Los Puquios überstieg der angesammelte Schnee eineinhalb Meter, wodurch die Warnungen in der gesamten Bergregion aktiv bleiben.
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Salta: In der Puna von Salta reduzieren Böen mit Schneetreiben die Sicht auf den Straßen drastisch, weshalb die Behörden äußerste Vorsicht beim Fahren fordern.



