Ein silberner „Punch“-Affe im Ökopark: wurde im Stadtteil Retiro in Buenos Aires gerettet

Der Ecopark der Stadt Buenos Aires feierte einen neuen Meilenstein im Bereich der Erhaltung mit der Geburt eines Jungtiers des Kapuzineraffen (Sapajus cay).

Dieses Exemplar, das schnell zur Attraktion des Geheges wurde, stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Programme zur Zucht in Gefangenschaft einheimischer Arten des Parana-Waldes und der Yungas dar.

Die Geburt und die ersten Pflegemaßnahmen

Das kleine Jungtier wurde nach einer Trächtigkeitsdauer von etwa sechs Monaten geboren. Laut den Tierärzten und Betreuern des Geländes in Palermo erfolgte die Geburt auf natürliche Weise und ohne Komplikationen.

In den ersten Wochen bleibt das Äffchen eng am Fell seiner Mutter, die ihm ständig Nahrung und Schutz bietet.

Das Team für Tierwohl führt eine ständige Überwachung durch, hält jedoch einen respektvollen Abstand, um die mütterliche Bindung nicht zu stören. Derzeit wurde das Geschlecht des Exemplars noch nicht bestimmt, da die Ruhe der Primatenfamilie Vorrang hat.

Monito punch

Merkmale der Art

Der Kapuzineraffe, auch bekannt als Kapuzineraffe, ist eine der intelligentesten Primatenarten des amerikanischen Kontinents. Sie zeichnen sich aus durch:

  • Ihre Fähigkeit, Werkzeuge zu benutzen, wie Steine, um Nüsse zu knacken.

  • Eine omnivore Ernährung, die Früchte, Samen, Insekten und kleine Wirbeltiere umfasst.

  • Ein komplexes soziales System, das auf Hierarchien basiert und eine sehr entwickelte stimmliche Kommunikation.

In Argentinien bewohnt diese Art hauptsächlich die Provinzen Misiones, Jujuy, Salta und Formosa. Obwohl sie nicht stark gefährdet ist, stellen die Zerstörung ihres Lebensraums und der illegale Handel zu Haustierzwecken ständige Bedrohungen dar, die die Erhaltungsbemühungen rechtfertigen.

Die Rolle des Ecoparks bei der Erhaltung

Diese Geburt ist Teil der Umwandlung des ehemaligen Zoos von Buenos Aires in ein Zentrum für Rettung und Rehabilitation. Im Gegensatz zum früheren Ausstellungsmodell konzentriert sich der aktuelle Ansatz des Ecoparks auf:

  1. Umweltbildung: Sensibilisierung der Besucher für die einheimische Fauna.

  2. Wiedereinführung: Vorbereitung von Exemplaren, wenn möglich, auf ihre Rückkehr in Naturschutzgebiete.

  3. Wissenschaftliche Forschung: Untersuchung des Verhaltens und der Biologie von Arten, die unter dem Druck der menschlichen Aktivitäten leiden.

Ein Name mit lokalem Stempel

Der Begriff „punch„, der von den Betreuern verwendet wird, bezieht sich auf die Energie und Vitalität, die das kleine Tier bei seinen ersten Bewegungen zeigt.

Die Ankunft dieses Kapuzineraffen verstärkt das Engagement der Institution für die Biodiversität und die Rettung von Tieren aus der Haustierhaltung oder dem Handel mit Wildtieren, indem ihnen eine Umgebung geboten wird, die ihre natürlichen Lebensbedingungen simuliert.

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