Das Umweltministerium der Provinz Buenos Aires hat über das Netzwerk zur Rettung von Meeresfauna einen Notfalleinsatz aktiviert, nachdem ein Seeelefant in der Gegend von Isla Santiago im Partido Ensenada, nur 500 Meter vom Río de la Plata entfernt, gesichtet wurde.
Spezialisten der Fundación Temaikèn begaben sich vor Ort, um das Exemplar zu begutachten, das vermutlich durch einen Bach oder Kanal eingedrungen ist, nachdem es sich verirrt und von seinem natürlichen Lebensraum entfernt hatte.
Erfolgreicher Transport und Freilassung
Nach der Untersuchung seines Gesundheits- und Ernährungszustandes entschied das Veterinärteam, ihn dringend zu retten und zu transportieren zur Atlantikküste. Das Tier wurde nach San Clemente del Tuyú transportiert, wo zusammen mit den Parkwächtern des Naturschutzgebiets Rincón de Ajó ein Einsatz zur erfolgreichen Freilassung im Meer während der Morgendämmerung koordiniert wurde.
Empfehlungen beim Auffinden von Wildtieren
Die Umweltministerin von Buenos Aires, Daniela Vilar, betonte die Bedeutung des Schutzes der Wildtiere und teilte ein wichtiges Protokoll für die Gemeinschaft:
-
Nicht nähern und nicht versuchen, das Tier zu berühren.
-
Nicht nass machen.
-
Sofortige Benachrichtigung der Behörden und spezialisierten Teams.
Abschließend hob das Ministerium die koordinierte Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Organismen, den Spezialisten und den territorialen Teams hervor, eine grundlegende Synergie, um sichere Interventionen zu gewährleisten und die Biodiversität der Provinz zu schützen.



