Einsatz in Bogotá rettet 404 illegal verkaufte Tiere: Kontrollen gegen den Wildtierhandel werden verstärkt

Am 11. Januar 2026 ermöglichte ein gemeinsames Vorgehen zwischen der Lokalverwaltung von La Candelaria, der Metropolpolizei von Bogotá und dem Distriktinstitut für Tierschutz und Wohlbefinden (Idpyba) die Rettung von 404 Tieren, die ohne Genehmigung im Zentrum der kolumbianischen Hauptstadt während des Festivals der Heiligen Drei Könige und Epiphanie verkauft wurden.

Die Aktion entstand aufgrund von Bürgerbeschwerden, die auf die Anwesenheit von Verkäufern im öffentlichen Raum aufmerksam machten, wo der Verkauf von lebenden Tieren durch lokale Vorschriften verboten ist.

Tiere in einem Zustand der Verwundbarkeit

Unter den geretteten Exemplaren befanden sich:

  • 247 Hühner
  • 61 Hamster
  • 43 Enten
  • 31 Kaninchen
  • 22 Wachteln

Alle wurden von der Metropolpolizei in die Tierklinik des Idpyba gebracht. Die erste Diagnose ergab niedriges Körpergewicht, struppiges Fell, allgemeine Schwäche und das Fehlen grundlegender Gesundheitsprotokolle. Außerdem wurde eine unangemessene Ernährung, Wassermangel und der Verfall der verwendeten Utensilien festgestellt.

Viele Tiere zeigten eine minimale Reaktion auf die Umgebung, was auf einen physischen und verhaltensbezogenen Verfall hinweist, der ein sofortiges Eingreifen erforderlich machte.

Sanktionen und Korrekturmaßnahmen

Die in den Verkauf verwickelten Personen erhielten Bußgelder als Teil des Sanktions- und Korrekturprozesses, in Übereinstimmung mit der Gesetzgebung, die den Handel mit Fauna im öffentlichen Raum verbietet.

Der Direktor des Idpyba, Antonio Hernández Llamas, erklärte, dass das Eingreifen sowohl auf die Illegalität des Verkaufs als auch auf die Dringlichkeit des Tierschutzes zurückzuführen sei. „In Bogotá erlauben wir keinen Tiermissbrauch und der Verkauf im öffentlichen Raum ist, wie wir erinnern, illegal“, betonte der Beamte.

rescate de animales
Eine bedeutende Tierrettung in Bogotá deckte das Problem des illegalen Verkaufs auf.

Obhut und Rehabilitation

Die 404 Tiere wurden unter die Obhut des Idpyba gestellt, der für ihre Rehabilitation und umfassende Genesung verantwortlich ist. Die technischen Teams werden an der Stabilisierung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens arbeiten, bevor eine endgültige Lösung für jedes Exemplar festgelegt wird.

Die tierärztliche Bewertung ergab eine alarmierende Situation: Ernährungs-, Gesundheits- und Komfortprobleme sowie verändertes Verhalten. Die Entscheidung, die Tiere zu retten, zielte darauf ab, die Einhaltung der in der öffentlichen Politik des Distrikts festgelegten Tierschutzstandards zu gewährleisten.

Strategie gegen den Tierhandel

Die Behörden informierten, dass neben den verhängten Sanktionen die Kontrollen bei Massenveranstaltungen verstärkt werden, um ein Wiederauftreten dieser Praktiken zu verhindern.

Die Operation ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Bekämpfung des Verkaufs und Handels von Tieren in Bogotá, die durch die Zusammenarbeit zwischen der Lokalverwaltung von La Candelaria, der Metropolpolizei und dem Idpyba vorangetrieben wird.

Aufruf an die Bürger

Die Institutionen wiederholten den Aufruf an die Bürger, jeden Fall von Misshandlung oder illegalem Handel zu melden, was das rechtzeitige Eingreifen der spezialisierten Teams erleichtert und den Schutz der Fauna in der Hauptstadt stärkt.

Die Rettung von mehr als 400 Tieren in Bogotá spiegelt die Bedeutung des interinstitutionellen Handelns und der Bürgerbeschwerden bei der Verteidigung des Tierschutzes wider. Das Eingreifen stoppte nicht nur eine illegale Praxis, sondern machte auch die Notwendigkeit deutlich, Kontrollen zu verstärken und das soziale Bewusstsein für den Respekt vor dem Leben und den Schutz der Tiere zu fördern.

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