Kalifornien und der Schutz der Abalone: Eine Frau wurde festgenommen, nachdem sie versucht hatte, ein Exemplar aus einem Staatspark mitzunehmen

Das California Department of Fish and Wildlife (CDFW) hat eine Frau zitiert, nachdem sie mit zwei Exemplaren des vom Aussterben bedrohten Abalones entdeckt wurde, die in ihrer Kleidung im Van Damme State Park, Mendocino County, versteckt waren. Der Fund ereignete sich am 5. Februar 2025 während einer Kontrolle im geschützten Küstengebiet.

Das Sammeln von Abalonen ist in ganz Kalifornien seit 2017 verboten, und dieser Fall verstärkt die Überwachung von bedrohten Meeresarten an der Westküste der Vereinigten Staaten.

Wie der Eingriff stattfand

Ein CDFW-Agent beobachtete mit einem Langstreckenteleskop die Frau und eine Begleitperson beim Sammeln von Meeresorganismen im Gezeitenbereich. Der Agent sah, wie die Frau ein Exemplar in ihrer Hose versteckte, was zu einer Inspektion auf dem Parkplatz des Parks führte.

Während der Überprüfung übergab die Beteiligte ein erstes Exemplar und nach dem Eintreffen einer weiblichen Agentin ein zweites. Der Begleiter wurde durchsucht, hatte jedoch keine geschützten Arten bei sich und wurde daher nicht bestraft.

Kritischer Zustand des Abalones

Der Abalone ist ein Meeresmollusk, der über Jahrzehnte eine Fischerei- und Gastronomieindustrie in Kalifornien unterstützte. Allerdings sind die sieben Arten an der Pazifikküste, einschließlich der roten Variante (Haliotis rufescens), von der IUCN als „kritisch bedroht“ eingestuft.

Der Bevölkerungszusammenbruch wird auf folgende Faktoren zurückgeführt:

  • Marine Hitzewellen.
  • Rückgang der Kelpwälder, ihrer Hauptnahrungsquelle.
  • Krankheiten und Verlust von Lebensräumen.

Die California Fish and Game Commission beschloss 2017 die vollständige Schließung der Freizeit- und kommerziellen Fischerei. Das Verbot wird sich gemäß den geltenden Vorschriften mindestens bis 2036 erstrecken.

Abalone in Kalifornien
Eine Frau wurde zitiert, weil sie Abalone in einem Schutzgebiet gesammelt hatte.

Gesetzgebung und Sanktionen

Die staatlichen Vorschriften legen fest, dass jede Person, die Abalone fängt, besitzt oder handelt, eine schwere Straftat begeht. Die Sanktionen umfassen:

  • Geldstrafen von bis zu 40.000 Dollar.
  • Gefängnisstrafen von bis zu einem Jahr.

Nur autorisiertes Personal darf Abalone in wissenschaftlichen oder konservatorischen Kontexten handhaben.

Überwachung und Umweltbildung

Das CDFW führt regelmäßige Patrouillen und ein vertrauliches Meldesystem (CalTIP) durch, um illegale Aktivitäten zu erkennen. Darüber hinaus verbreitet es Informationskampagnen über die Bedeutung der Einhaltung des Verbots und den Schutz der Meeresbiodiversität.

Die Erholung des Abalones hängt von der Reduzierung illegaler Fänge und der Wiederherstellung von Meereslebensräumen ab. Die Politik der verlängerten Verbote wird von der wissenschaftlichen Gemeinschaft und internationalen Naturschutzorganisationen unterstützt.

Der Fall in Mendocino verstärkt die Botschaft der Nulltoleranz gegenüber dem Fang von Arten, die in Kalifornien vom Aussterben bedroht sind. Der Schutz des Abalones hat Priorität, um die ökologische Integrität der marinen Ökosysteme des Pazifiks zu bewahren und ihre langfristige Erholung zu gewährleisten.

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