San Juan setzt auf den Kampf gegen den illegalen Tierhandel, um Dutzende von Wildtieren zu retten

Im vergangenen Jahr beschleunigte die Provinz San Juan ihre entschlossene Politik gegen den Handel mit Wildtieren in der Provinz, und auch 2026 soll dieser Weg fortgesetzt werden.

Allein im Jahr 2025 zerschlugen die Behörden verschiedene illegale Netzwerke des Tierhandels und retteten Dutzende von wilden Tieren in der gesamten Provinz.

Insbesondere die Einsätze gegen den Handel mit Wildtieren in San Juan führten zu einem konkreten Ergebnis: 161 Strafzettel wegen Besitz, Fang und illegalem Handel mit Tieren sowie Entnahme von Flora.

Die Maßnahmen konzentrierten sich auf Albardón, Iglesia, Caucete und Zonda. Laut den Aufzeichnungen waren Vögel am stärksten betroffen, insbesondere der Benteveo, eine der am meisten gesuchten Arten im illegalen Haustierhandel.

Darüber hinaus setzt San Juan seinen Kampf gegen den Handel mit Wildtieren im Jahr 2026 fort. In diesem Jahr hat das Umweltsekretariat bereits etwa 15 neue Strafzettel ausgestellt.

Zusätzlich wurden Durchsuchungen in Rawson, Rodeo, Bermejo und La Bebida durchgeführt.

San Juan apuesta a la lucha contra el tráfico ilegal de fauna
San Juan setzt auf den Kampf gegen den illegalen Handel mit Wildtieren.

Die koordinierten Einsätze in San Juan gegen den Handel mit Wildtieren

Um den Handel mit Wildtieren in San Juan zu bekämpfen, koordinierte das Sekretariat Maßnahmen mit der Ökologischen Polizei, der Polizei von San Juan, der Bundespolizei, der Nationalgendarmerie und der UFI.

Dieses interinstitutionelle Schema ermöglichte es, Kontrollen zu intensivieren in Schutzgebieten, die Straßenkontrollen zu verstärken und Durchsuchungen von größerem Umfang durchzuführen.

Alle geretteten Tiere durchlaufen einen Bewertungsprozess hinsichtlich ihrer Gesundheit und ihres Verhaltens. Anschließend werden sie rehabilitiert, um festzustellen, ob sie freigelassen werden können.

Die Wiedereinführung wird entsprechend der natürlichen geographischen Verbreitung jeder Art geplant, wobei Umgebungen priorisiert werden, die ihr Überleben ohne ökologische Risiken gewährleisten.

San Juan apuesta a la lucha contra el tráfico ilegal de fauna
San Juan setzt auf den Kampf gegen den illegalen Handel mit Wildtieren

Die bedeutendste Rettung: 26 Gelbkardinäle

Einer der bedeutendsten Einsätze fand in Rawson statt, wo 26 Exemplare des Gelbkardinals gerettet wurden, einer vom Aussterben bedrohten Art, deren natürliche Verbreitung nicht in San Juan liegt.

Das Sekretariat arbeitet mit dem Umweltbereich von Río Negro — der Provinz, aus der die Vögel transportiert wurden — zusammen, um ihre Rückführung in ihren ursprünglichen Lebensraum zu koordinieren.

Zu den am häufigsten bei den verschiedenen Einsätzen geretteten Arten gehören:

  • Benteveo
  • Gelbkardinal (vom Aussterben bedroht)
  • Andere wilde Vögel verschiedener Arten

In Fällen, in denen die Tiere nicht aus San Juan stammen, koordiniert das Sekretariat ihren Transport und ihre Wiedereingliederung mit anderen Gerichtsbarkeiten.

Auch die Gemeinschaft spielte eine Schlüsselrolle. Jeder Bürger kann anonym Situationen des Wildtierhandels melden, indem er die Nummer 4305057 anruft oder per WhatsApp an 2644305057.

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