Zwei Nasenbären aus illegalem Tierhandel gerettet und Warnung vor Wildtierhandel verstärkt

Eine Operation gegen den illegalen Handel mit Wildtieren ermöglichte die Rettung von zwei Exemplaren des südamerikanischen Nasenbären, die zum illegalen Verkauf angeboten wurden. Der Einsatz wurde von Beamten der ländlichen Abteilung in der Ortschaft Presidencia de la Plaza, Chaco, durchgeführt.

Das Verfahren begann, nachdem in Messaging-Gruppen Veröffentlichungen entdeckt wurden, in denen „Nasenbärenwelpen“ angeboten wurden. Diese Art von Handel ist nach argentinischem Recht verboten aufgrund seines Einflusses auf die Biodiversität.

Insbesondere der Verkauf und die Fang von Wildtieren sind durch das Gesetz zur Erhaltung der Fauna 22.421 geregelt.

Die Rettung der Tiere machte erneut auf die Persistenz des illegalen Handels mit einheimischen Arten in verschiedenen Regionen des Landes aufmerksam.

Zwei Nasenbären, Opfer des illegalen Handels mit Wildtieren, werden gerettet und die Warnung vor dem Handel mit Wildtierarten verstärkt. Foto: Diario Norte.
Zwei Nasenbären, Opfer des illegalen Handels mit Wildtieren, werden gerettet und die Warnung vor dem Handel mit Wildtierarten verstärkt. Foto: Diario Norte.

Eine Operation, die mit der Überwachung in sozialen Netzwerken begann

Die Untersuchung begann mit der Überwachung von sozialen Netzwerken und Messaging-Anwendungen. Während dieser Überwachung identifizierten die Agenten Veröffentlichungen, die junge Nasenbären zum Verkauf anboten.

Nachdem der Benutzer, der für das Angebot verantwortlich war, verfolgt wurde, lokalisierten die Behörden den Ort, an dem sich die Tiere befanden.

Das Verfahren wurde in der Quinta Nr. 76 durchgeführt, wo die Beamten zwei Personen abfingen, die eine Kiste mit den Exemplaren transportierten.

Es handelte sich um einen 22-jährigen jungen Mann und einen 14-jährigen Minderjährigen, die zur weiteren Bearbeitung zur Polizeidienststelle gebracht wurden. Gleichzeitig wurden die Tiere beschlagnahmt, um ihren Schutz und ihre spätere Genesung zu gewährleisten.

Gesundheitsbewertung und Rückführung in die Umwelt

Nach der Rettung wurden die Exemplare von einem Polizeitierarzt untersucht, um ihren Gesundheitszustand zu bewerten. Dieses Verfahren ist entscheidend, um zu bestimmen, ob die Tiere ohne Risiken in ihre natürliche Umgebung zurückkehren können.

In vielen Fällen verursacht die Gefangenschaft oder der unsachgemäße Transport Stress, Dehydrierung oder Ernährungsprobleme. Aus diesem Grund führen die Spezialisten gründliche Kontrollen durch, bevor sie die Freilassung genehmigen.

Der Fall wurde der Rural- und Umweltstaatsanwaltschaft von San Martín übertragen. Von dieser Abteilung wurde angeordnet, dass die Nasenbären in ihren natürlichen Lebensraum zurückgeführt werden, sobald die Gesundheitsüberprüfung abgeschlossen ist.

Zwei Nasenbären, Opfer des illegalen Handels mit Wildtieren, werden gerettet und die Warnung vor dem Handel mit Wildtierarten verstärkt. Foto: Diario Norte.
Zwei Nasenbären, Opfer des illegalen Handels mit Wildtieren, werden gerettet und die Warnung vor dem Handel mit Wildtierarten verstärkt. Foto: Diario Norte.

Der Nasenbär und sein Erhaltungszustand

Der südamerikanische Nasenbär ist ein einheimisches Säugetier der Wälder und Dschungel Südamerikas. Er zeichnet sich durch seine lange Schnauze, seinen geringelten Schwanz und sein soziales Verhalten aus, da er sich oft in Familiengruppen bewegt.

In Argentinien lebt er hauptsächlich in Dschungel- und Waldregionen im Norden des Landes, wo er eine wichtige ökologische Rolle spielt. Seine Ernährung umfasst Früchte, Insekten, kleine Wirbeltiere und Eier, was zum Gleichgewicht der Ökosysteme beiträgt.

Darüber hinaus trägt er durch seine Ernährung mit Früchten zur Samenausbreitung bei, die bei der Regeneration der Wälder hilft.

Obwohl er nicht zu den am meisten bedrohten Arten des Kontinents gehört, stellen der illegale Handel und der Lebensraumverlust zunehmende Risiken für seine Populationen dar. Aus diesem Grund sind seine Erfassung und Vermarktung in der argentinischen Gesetzgebung verboten.

Die Auswirkungen des illegalen Handels mit Wildtieren

Der illegale Handel mit Wildtieren ist eine der Hauptbedrohungen für die Biodiversität. Viele Arten werden gefangen, um als Haustiere verkauft oder aus ihrer natürlichen Umgebung transportiert zu werden.

Dieser Prozess beinhaltet oft prekäre Transportbedingungen, die eine hohe Sterblichkeitsrate verursachen. Darüber hinaus stört die Entnahme junger Exemplare die Fortpflanzungsdynamik der Wildpopulationen.

Daher sind Rettungs- und Kontrolloperationen entscheidend, um die einheimische Fauna zu schützen. Die Rettung der Nasenbären in Presidencia de la Plaza zeigt die Bedeutung der verstärkten Überwachung und der Förderung des Umweltbewusstseins, um den illegalen Handel mit Arten im Land zu stoppen.

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