Eine Welle arktischer Luft zieht über Zentralamerika und verursacht einen historischen Temperaturabfall vom Süden Mexikos bis nach Costa Rica.
Die ungewöhnliche Kälte betrifft Millionen und hinterlässt extreme Aufzeichnungen in bergigen Regionen, die nicht an so niedrige Werte gewöhnt sind.
Das Phänomen entsteht durch eine intensive Polarmasse, die zuerst über den Vereinigten Staaten installiert wurde, wo sie letzte Woche extreme Temperaturen und starke Winterstürme in verschiedenen Bundesstaaten verursachte, mit mindestens 50 Todesfällen.
Jetzt wird diese arktische Welle durch ein System von Hochdruckgebieten nach Zentralamerika transportiert, mit eisiger Luft in Richtung Isthmus.
Die offiziellen Prognosen halten die Wetterwarnung zwischen dem 2. und 4. Februar aufrecht. Darüber hinaus berücksichtigen die Trends einen neuen Kälteeinbruch in den kommenden Tagen.
Diese klimatische Episode betrifft insbesondere Guatemala, Honduras und El Salvador. An mehreren Orten werden Werte nahe 0°C in der Höhe registriert, die für die Region beispiellos sind.

Die arktische Luftwelle hält Zentralamerika unter extremen Temperaturen
Guatemala erlebt einen der kältesten Tage des Jahres. Das Nationale Institut für Seismologie, Vulkanologie, Meteorologie und Hydrologie (INSIVUMEH) bestätigte den Eintritt der Kaltfront Nummer 11.
Laut der Behörde verstärkt die Kombination mit einem Hochdrucksystem den thermischen Abfall. In Quetzaltenango beispielsweise sanken die Thermometer auf -2°C mit Frost.
Das INSIVUMEH stellte fest, dass in der Stadt Guatemala ein Minimum von 7,2°C historisch beobachtet wird, verstärkt durch Wind und gefühlte Temperatur.
Die arktische Luftwelle trifft vor allem nachts auf Zentralamerika. Die Morgendämmerungen sind die kältesten, mit ungewöhnlichen Bedingungen.
Kälterekorde in Honduras und El Salvador
In Honduras erlebt Tegucigalpa einen der kältesten Morgen seit Jahrzehnten. Das Nationale Zentrum für Atmosphärische, Ozeanographische und Seismische Studien meldet 9°C als Minimum.
Obwohl die historischen Rekorde der 60er und 70er Jahre zwischen 4°C und 5°C liegen, sinkt der aktuelle Wert deutlich gegenüber den 10°C von 2023.
Im westlichen Honduras erleben Gebiete wie El Portillo, Ocotepeque, kaum 10°C anhaltend. Ländliche Gemeinden greifen auf handwerkliche Heizsysteme zurück.
In Intibucá zeichnet sich die Situation Anfang Februar als die extremste ab. Die Prognosen deuten auf Werte hin, die 6°C extrem erreichen könnten.
Auch El Salvador erreicht historische Zahlen. Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (MARN) berichtet von Rekordtemperaturen im Westen am 2. Februar.
In Finca Los Andes, Santa Ana, sinkt das Thermometer auf 3,5°C Rekord, was den Rekord von 1988 übertrifft. In Montecristo werden 4,2°C ungewöhnlich gemeldet.
Die arktische Luftwelle, die nach Zentralamerika gelangt, zeigt die regionale Verwundbarkeit gegenüber polaren Einbrüchen, mit Auswirkungen auf die Gesundheit und Berggemeinden.

Was in den nächsten Tagen passieren könnte
Die Wetterdienste warnen, dass die Kälte anhalten könnte. Die Trends berücksichtigen eine neue Kaltfront für Freitag, den 6., mit Persistenz bis Sonntag, den 8.
Zu den Haupteffekten des Ereignisses gehören:
- Plötzliche nächtliche Abfälle in hohen Lagen
- Frost in Bergregionen
- Thermische Rekorde in zentralamerikanischen Hauptstädten
- Höheres Risiko für empfindliche Kulturen
- Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen in ländlichen Gemeinden
Die arktische Luftwelle über Zentralamerika stellt eine außergewöhnliche Episode in einem zunehmend variablen Klimakontext dar. Die Behörden empfehlen, offiziellen Berichten zu folgen und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.



