New York hat rechtliche Schritte gegen große Chemieunternehmen eingeleitet wegen der Verwendung der hartnäckigen Chemikalien PFAS, die für ihre Beständigkeit gegen Abbau und ihre negativen Auswirkungen auf die Umwelt bekannt sind. Diese Klage zielt darauf ab, dass die Unternehmen die Kosten für Reinigung und damit verbundene Schäden übernehmen.
New York begegnet der PFAS-Verschmutzung mit rechtlichen Klagen
Diese Klage stellt eine bedeutende Herausforderung für Giganten wie 3M, DuPont, Chemours, Corteva und EIDP dar, die laut Anklage diese Substanzen seit Jahrzehnten hergestellt und vertrieben haben, obwohl sie um deren Gefahren für Gesundheit und Umwelt wussten.
Die PFAS, die als ewige Chemikalien bezeichnet werden, werden aufgrund ihrer Fähigkeit, Wasser und Fett abzuweisen, häufig verwendet, was sie in Alltagsprodukten wie wasserfester Kleidung und antihaftbeschichtetem Kochgeschirr verbreitet macht.
Generalstaatsanwältin Letitia James fordert, dass diese Unternehmen die Dekontaminierung von betroffenen Ökosystemen finanzieren und die Gemeinschaften entschädigen, die durch die Exposition gegenüber diesen Substanzen geschädigt wurden. Interne Berichte zeigen, dass die Firmen seit den 70er Jahren über die Toxizität der PFAS informiert waren.
Diese Aktion in New York ist Teil einer breiteren internationalen Bewegung, um Chemieunternehmen für die langfristigen Auswirkungen dieser Verbindungen auf das Trinkwasser, die Tierwelt und die menschliche Gesundheit zur Verantwortung zu ziehen.
Der Fall reiht sich in zahlreiche Klagen ein, bei denen Unternehmen gezwungen wurden, erhebliche Summen zu zahlen, um Streitigkeiten über die Verschmutzung von Wasserquellen beizulegen. Eine kürzliche Einigung über 450 Millionen Dollar betraf Chemours und US-amerikanische Regierungsbehörden wegen der Verschmutzung mehrerer Flüsse.
Der Druck auf den Chemiesektor wächst weiter, mit strengeren Vorschriften in den USA und Europa, die darauf abzielen, die Verwendung von PFAS in Produkten zu begrenzen, für die es sicherere Alternativen gibt.
Das Ergebnis dieses Rechtsstreits könnte einen Präzedenzfall für zukünftige Klagen schaffen und die Umsetzung von Maßnahmen beschleunigen, die natürliche Ressourcen und die öffentliche Gesundheit vor den schädlichen Auswirkungen der PFAS schützen.



