BYD entwickelt eine KI, die Hunde und Katzen unter dem Auto erkennt, bevor es gestartet wird, und den Fahrer warnt.

Die Entwicklung der nachhaltigen Mobilität bringt weiterhin Innovationen hervor, die über die Reduzierung von Emissionen hinausgehen. In diesem Kontext hat der chinesische Automobilhersteller BYD ein Patent vorgestellt, das künstliche Intelligenz integriert, um die Anwesenheit von Personen, Tieren oder anderen Lebewesen unter dem Fahrzeug zu erkennen, bevor es in Bewegung gesetzt wird.

Die Technologie ist Teil der Weiterentwicklung des Assistenzsystems für das Fahren God Eye und zielt darauf ab, das Risiko von Unfällen durch tote Winkel zu verringern, die verborgen bleiben, während das Auto geparkt ist.

Neben der Verbesserung der Sicherheit zeigt die Initiative, wie die künstliche Intelligenz beginnt, eine immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung von Fahrzeugen mit einem präventiven und umweltfreundlichen Ansatz zu spielen.

Elektroautos in Argentinien. Foto: BYD.
BYD entwickelt eine KI, die Hunde und Katzen unter dem Auto erkennt, bevor es in Bewegung gesetzt wird, und den Fahrer warnt. Foto: BYD.

Ein System, das Bilder vergleicht, um potenzielle Risiken zu identifizieren

Die Funktionsweise des Geräts basiert auf der Aufnahme eines Referenzbildes des Raums unter dem Chassis, wenn das Auto stillsteht und ausgeschaltet ist. Anschließend, vor dem Start oder während einer Sicherheitsüberprüfung, nimmt das System neue Bilder auf, um sie mit dem Anfangsfoto zu vergleichen.

Auf diese Weise identifiziert die künstliche Intelligenz jede Änderung in der Umgebung und konzentriert die Analyse nur auf die Bereiche, in denen Unterschiede festgestellt werden, um zu vermeiden, dass der gesamte untere Bereich des Fahrzeugs dauerhaft verarbeitet wird.

Das System optimiert somit den Verbrauch von Computerressourcen und kann feststellen, ob das erkannte Element einer Person, einem Tier oder einem anderen Objekt entspricht, das eine präventive Warnung an den Fahrer erfordert.

Eine Lösung für komplexe Szenarien

Objekte unter einem Fahrzeug zu erkennen, stellt eine der größten Herausforderungen für künstliche Sehsysteme dar. Schatten, angesammelter Schmutz, Lichtveränderungen und Unregelmäßigkeiten im Straßenbelag erschweren oft die Genauigkeit dieser Technologien.

In diesem Szenario schlägt das Patent vor, eine personalisierte Referenz für jedes Auto zu verwenden, was es erleichtert, zwischen gewohnten Umweltelementen und dem Auftreten neuer Hindernisse zu unterscheiden, die ein Risiko darstellen könnten.

Obwohl die Technologie noch nicht für zukünftige kommerzielle Modelle bestätigt wurde, zeigt sie die Absicht, die Anwendungen der künstlichen Intelligenz über das traditionelle assistierte Fahren hinaus zu erweitern und die aktiven Sicherheitssysteme zu stärken.

Der BYD Seal 6 DM-i, das Neueste in Hybrid- und Elektroautos. Foto: BYD.
BYD entwickelt eine KI, die Hunde und Katzen unter dem Auto erkennt, bevor es in Bewegung gesetzt wird, und den Fahrer warnt. Foto: BYD.

Wie die Kombination aus Elektroautos und künstlicher Intelligenz der Umwelt zugutekommt

Die Integration von künstlicher Intelligenz in Elektrofahrzeuge bietet Vorteile, die über die Verkehrssicherheit hinausgehen. Diese Systeme ermöglichen es, den Betrieb des Fahrzeugs zu optimieren, die verfügbare Energie effizienter zu verwalten und unnötigen Verbrauch während der Fahrt zu reduzieren.

Darüber hinaus können intelligente Algorithmen die Routenplanung verbessern, die Reisezeiten verkürzen und eine effizientere Fahrweise fördern, was dazu beiträgt, den Verschleiß von Batterien und Komponenten zu reduzieren und die Lebensdauer des Fahrzeugs zu verlängern.

Wenn diese Technologien in Systeme der städtischen Mobilität integriert werden, erleichtern sie zudem einen geordneteren Verkehr, verringern die Verkehrsüberlastung und helfen, die vom Verkehr ausgehenden Schadstoffemissionen zu reduzieren.

Diese Kombination macht die künstliche Intelligenz und die Elektrifizierung zu komplementären Werkzeugen, um Fortschritte in Richtung sauberer, sicherer und widerstandsfähiger Städte im Angesicht der Herausforderungen des Klimawandels zu erzielen.

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