Argentinien entdeckte illegale Fischerei in seinen Gewässern und verhängte eine Geldstrafe von 1,5 Milliarden Dollar gegen ein afrikanisches Schiff: „Es gibt Konsequenzen“

Kürzlich verhängte Argentinien eine Geldstrafe wegen illegaler Fischerei von etwa 1,5 Milliarden Dollar gegen das Schiff Bao Feng.

Das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff wurde beim Betrieb innerhalb der Argentinischen Ausschließlichen Wirtschaftszone entdeckt, wo der Staat volle Souveränität ausübt.

Die Sicherheitsministerin, Alejandra Monteoliva, bestätigte die Sanktion und warnte, dass es keine Toleranz gegenüber denen geben wird, die in nationale Gewässer eindringen, um illegal Ressourcen zu entnehmen.

Die Küstenwache entdeckte das Schiff, das illegal fischte, und verhängte die Geldstrafe

Das Küstenwachen-System der Argentinischen Küstenwache identifizierte das ausländische Schiff, das am 10. Januar innerhalb der 200-Meilen-Zone illegal fischte.

Das Schiff blieb mehr als anderthalb Stunden mit Geschwindigkeiten unter 4 Knoten unterwegs, ein Verhalten, das mit normalem Transit unvereinbar ist und charakteristisch für illegale Fischereiaktivitäten.

„Wir haben ein illegales Schiff entdeckt, das innerhalb der 200-Meilen-Zone fischte. Dank des Küstenwachen-Systems haben wir das Schiff unter ausländischer Flagge identifiziert. Wir wissen, wer sie sind und was sie taten“, erklärte Monteoliva.

Die Beamtin erklärte, dass die gesammelten technischen Daten die Verletzung eindeutig bestätigten, weshalb anschließend eine Geldstrafe wegen illegaler Fischerei gegen das Schiff verhängt wurde.

„Sie fuhren mit weniger als 4 Knoten in unserer Ausschließlichen Wirtschaftszone. Das bedeutet nur eines, sie fischten illegal„, sagte die Ministerin.

Illegale Fischerei in argentinischen Gewässern (NA)
Illegale Fischerei in argentinischen Gewässern (NA)

Eine milliardenschwere Geldstrafe als abschreckende Maßnahme

Die Geldstrafe wegen illegaler Fischerei, die gegen die Bao Feng verhängt wurde, belief sich auf 1,5 Milliarden Dollar, wie offizielle Quellen bestätigten.

Der Betrag stellt eine der härtesten wirtschaftlichen Sanktionen dar, die im Rahmen des Bundesfischereigesetzes verhängt wurden.

„Sie dachten, wir würden sie nicht entdecken, aber das war nicht der Fall. Wir haben sie gefunden und ihnen eine milliardenschwere Geldstrafe auferlegt“, versicherte Monteoliva.

In diesem Zusammenhang betonte die Ministerin, dass die maritime Überwachung nicht sporadisch, sondern dauerhaft ist.

„Das Küstenwachen-System überwacht sie jeden Tag, das ganze Jahr über. Wer illegal eindringt, um unsere Ressourcen mitzunehmen, wird sehen, dass es Konsequenzen gibt“, warnte sie.

Wie das Verfahren zur Erkennung und Bestrafung der illegalen Fischerei ablief

Die Operation wurde durch die permanente Überwachung der Generaldirektion des Zentrums für das Management des Schiffsverkehrs der Argentinischen Küstenwache durchgeführt.

Das Untersekretariat für Wasserressourcen und Fischerei der Nation nahm aktiv am Sanktionsverfahren teil.

Die Behörden betonten, dass die Sanktion streng im Rahmen des Bundesfischereigesetzes und zur Verteidigung der nationalen Souveränität erfolgte.

Der Fall stellt ein konkretes Beispiel für effektive Kontrolle über die argentinischen Gewässer in einem Kontext von steigendem Druck ausländischer Flotten dar.

Alejandra Monteoliva, die Sicherheitsministerin von Argentinien, bestätigt die Geldstrafe wegen illegaler Fischerei.
Alejandra Monteoliva, die Sicherheitsministerin von Argentinien, bestätigt die Geldstrafe wegen illegaler Fischerei. (NA)

Die Merkmale des Verfahrens:

  • Permanente Überwachung durch Satellitentechnologie
  • Aufzeichnung einer Geschwindigkeit von weniger als 4 Knoten
  • Verweildauer des Schiffs von mehr als 90 Minuten in der AWZ
  • Anwendung der höchsten Strenge, die das geltende Gesetz vorsieht
  • Wirtschaftliche Sanktion von 1,5 Milliarden Dollar

Die offiziellen Erklärungen verstärken die Regierungsstrategie, technologische Überwachung mit harten wirtschaftlichen Sanktionen zu kombinieren.

Die Geldstrafe wegen illegaler Fischerei soll zukünftige Einfälle ausländischer Schiffe in die Ausschließliche Wirtschaftszone abschrecken.

Die Regierung bekräftigte ihr Engagement für den Schutz der Meeresressourcen und die souveräne Kontrolle des Argentinischen Meeres gegenüber illegaler Fischereitätigkeit.

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